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The Girl with All the Gifts: Lohnt sich der Film? Kritik und mehr

Marvin Leon Weber Koch • 2026-05-28 • Gepruft von Mia Schneider

Melanie ist die Heldin und die Bedrohung zugleich – The Girl with All the Gifts bricht mit Genrekonventionen. Ob sich der Film lohnt, was die überraschende Wendung ist und warum selbst Stephen King ihn nicht allein sehen wollte, erfährst du hier.

IMDb-Bewertung: 6,7/10 ·
Rotten Tomatoes (Kritiker): 86 % ·
Rotten Tomatoes (Publikum): 69 % ·
Altersfreigabe (FSK): 16 ·
Laufzeit: 112 Minuten ·
Veröffentlichungsjahr: 2016

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob eine Fortsetzung produziert wird – bisher keine offizielle Ankündigung
  • Genauer Einfluss auf das Zombie-Genre – nicht eindeutig messbar
  • Kein zweiter Teil angekündigt – die Geschichte endet mit Melanies Entscheidung
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Sieben zentrale Fakten auf einen Blick:

Regisseur Colm McCarthy
Drehbuch Mike Carey (basierend auf eigenem Roman)
Hauptdarstellerin Sennia Nanua (Melanie)
Veröffentlichung 2016
Laufzeit 112 Minuten
Sprache Englisch
FSK 16

Ist The Girl with All the Gifts sehenswert?

Kritikerstimmen

  • Rotten Tomatoes: 86 % positive Kritiken – Rotten Tomatoes (Kritiker-Plattform)
  • Kritiker loben die Originalität und den psychologischen Horror
  • Filmkonsens: „…setzt sich mit zum Nachdenken anregenden Fragen auseinander“ – (gleiche Quelle)

Die professionelle Kritik steht dem Film überwiegend positiv gegenüber. Der Horror wird nicht als reiner Schocker inszeniert, sondern als intelligente, moralische Ungewissheit.

Publikumsreaktionen

  • Rotten Tomatoes Publikumswertung: 69 % – (gleiche Quelle)
  • IMDb: 6,7/10 – IMDb (Release-Info)
  • Manche Zuschauer bemängeln das langsame Tempo, andere loben die unerwartete Wendung

Die Zuschauer sind gespalten: Die einen feiern die Abkehr von typischen Zombie-Klischees, die anderen vermissen Action. Das Spannungsfeld zwischen Experiment und Mainstream ist der Knackpunkt.

Der Knackpunkt

Der Film verlangt Geduld. Wer schnelle Schocker erwartet, wird enttäuscht; wer philosophischen Horror schätzt, bekommt einen der originellsten Beiträge des Genres.

Fazit: Der Film ist sehenswert für alle, die mehr als nur Lauf- und Schreihorror suchen. Horrorfans: Unbedingt anschauen. Actionfans: Eher nicht.

Die Entscheidung: Der Film liefert eine der originellsten Wendungen der letzten Jahre. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt.

Worum geht es in The Girl with All the Gifts?

Zusammenfassung der Handlung

  • Postapokalyptische Welt nach einer Pilzinfektion – die Menschheit wurde von „Hungries“ (zombieähnlichen Wesen) fast ausgelöscht – Wikipedia DE (Film)
  • Eine Militärbasis hält infizierte Kinder gefangen, die aber ihre Intelligenz bewahrt haben – (gleiche Quelle)
  • Melanie, 10 Jahre alt, ist die klügste der Gruppe – sie kennt das Periodensystem auswendig – (gleiche Quelle)
  • Dr. Caroline Caldwell will ein Heilmittel finden – notfalls durch Vivisektion der Kinder – (gleiche Quelle)

Die Wendung enthüllt

  • Melanie freundet sich mit ihrer Lehrerin Helen Justineau an – Film-Rezensionen.de (deutsche Filmkritik)
  • Nach einem Ausbruch der Hungries flieht die Gruppe durch die Wildnis
  • Wendung: Melanie opfert die gesamte Menschheit, indem sie die Sporen des Pilzes freisetzt – so wird ihre eigene Art (die intelligenten Hungries) zur dominierenden Spezies – (gleiche Quelle)

Die Implikation: Melanie ist nicht das Opfer, das gerettet werden muss – sie ist die Besiegerin. Die moralische Frage „Was ist menschlich?“ wird auf den Kopf gestellt.

Der Widerspruch

Die Wissenschaftlerin Caldwell will die Kinder töten, um die Menschheit zu retten. Melanie rettet ihre Art, indem sie die Menschheit opfert. Beide handeln aus Überlebenswillen – aber wer hat recht?

Der Film zwingt zum Nachdenken: Die Grenzen zwischen Held und Monster verschwimmen vollständig.

Hat The Girl with All the Gifts The Last of Us kopiert?

Gemeinsamkeiten mit The Last of Us

  • Beide Werke basieren auf einer Pilzinfektion der Gattung Cordyceps
  • Postapokalyptisches Setting mit zombieähnlichen Kreaturen
  • Eine erwachsene Beschützerfigur und ein besonderes Kind als Hauptfiguren

Unterschiede und zeitliche Einordnung

  • Der Roman „The Girl with All the Gifts“ erschien 2013 – (wie oben)
  • Das Videospiel „The Last of Us“ erschien ebenfalls 2013 – IGDB (Spieldatenbank) (zur zeitlichen Einordnung)
  • Keine Kopie, sondern eigenständige Werke – der Film hat eine völlig andere Wendung (Melanie als Siegerin)

Fünf Unterschiede im Vergleich:

Aspekt The Girl with All the Gifts The Last of Us
Erscheinungsjahr 2016 (Film), 2013 (Roman) 2013 (Spiel)
Hauptfigur Melanie (infiziertes Kind mit Intelligenz) Ellie (immune Teenagerin)
Ziel Heilmittel durch Opfer der Kinder Heilmittel durch Ellies Immunität
Ende Infizierte Art siegt über Menschen Menschen überleben mit Hoffnung
Tonalität Philosophischer Horror/Körperschrecken Emotionales Survival-Drama

Die Parallele: Beide nutzen Pilzinfektion und Kind als Schlüssel. Der Unterschied liegt in der Moral – The Girl with All the Gifts dreht das Heldennarrativ um.

Wer postapokalyptische Geschichten mag, findet auch in Vergessene Welt: Jurassic Park – Teil, Reihenfolge & Fakten und Wie ein einziger Tag: Wo streamen, Besetzung & Infos spannende Einblicke.

Welchen Film empfahl Stephen King, nicht allein zu sehen?

Stephen Kings Aussage

  • Stephen King twitterte: „THE GIRL WITH ALL THE GIFTS: Terrifying. Don’t watch it alone.“ – (wie oben)
  • Der Meister des Horrors gab damit eine klare Empfehlung

Warum der Film so gruselig ist

  • Psychologischer Horror – die Bedrohung kommt nicht nur von außen, sondern von der eigenen Schutzbefohlenen
  • Körperschrecken (Body Horror) – die Sporen dringen durch die Haut, die Infizierten verfallen körperlich – (wie oben)
  • Die Ungewissheit, wem man trauen kann, hält die Spannung hoch

„THE GIRL WITH ALL THE GIFTS: Terrifying. Don’t watch it alone.“

– Stephen King, via Twitter, 2017 – (gleiche Quelle)

Die Implikation: Wenn selbst Stephen King zur Vorsicht rät, darf man den Gruselfaktor nicht unterschätzen. Der Film arbeitet mit subtilem Unbehagen, nicht mit Jump-Scares. Die Implikation: Wenn selbst Stephen King zur Vorsicht rät, darf man den Gruselfaktor nicht unterschätzen, wie auch auf Quelle pressdeskly.com nachzulesen ist.

Die Warnung des Meisters unterstreicht, wie tief der Film unter die Haut geht – und warum man ihn besser nicht allein sieht.

Kann mein 12-jähriges Kind The Girl with All the Gifts sehen?

Altersfreigabe

  • Deutschland: FSK 16 – (wie oben)
  • USA: R (entspricht etwa 17+) – IMDb (Elternhinweise)
  • Filmdienst bestätigt „Ab 16“ – (gleiche Quelle)

Empfehlung für Jugendliche

  • Enthält Gewalt, Spannung und verstörende Bilder – nicht geeignet für 12-Jährige
  • Die moralischen Konflikte (Menschenversuche, Opferung der Menschheit) sind für Jugendliche unter 16 meist zu komplex
  • Alternativen für jüngere Zuschauer: „Warm Bodies“ (ab 12) oder „Maze Runner“ (ab 12)

Der Trade-off: Die FSK 16 ist angemessen. Wer dennoch entscheiden möchte, sollte bedenken, dass der Film weniger blutig ist als typische Zombiefilme, aber emotional sehr fordernd. Für sensible 12-Jährige nicht zu empfehlen.

Das Fazit: Die Altersfreigabe ist keine Willkür – der Film verlangt emotionale Reife, die Jugendliche unter 16 selten mitbringen.

Vorteile und Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Unerwartete, intelligente Wendung
  • Hervorragende schauspielerische Leistung von Sennia Nanua
  • Psychologischer Horror statt einfacher Jump-Scares
  • Kurze Laufzeit (112 Minuten) – keine Längen

Nachteile

  • Langsames Tempo kann Actionfans abschrecken
  • Manche Zuschauer finden die Pilzthematik zu nah an The Last of Us
  • Die Auflösung wirkt auf einige überambitioniert

Zeitleiste der wichtigsten Ereignisse

Die Chronologie des Werks: 2013 erschien der Roman, 2016 feierte der Film Weltpremiere, 2017 kam er in die deutschen Kinos – IMDb (Release-Info).

Bestätigte Fakten vs. Unklarheiten

Bestätigte Fakten

  • Der Film ist eine Adaption des Romans von Mike Carey aus dem Jahr 2013 – (wie oben)
  • Stephen King hat den Film öffentlich empfohlen – (wie oben)
  • Die Pilzinfektion ähnelt The Last of Us, aber der Roman erschien vor dem Spiel – (wie oben)

Was unklar ist

  • Ob eine Fortsetzung produziert wird – bisher keine offizielle Ankündigung
  • Genauer Einfluss auf das Zombie-Genre – nicht eindeutig messbar

Stimmen zum Film

„The Girl with All the Gifts setzt sich mit zum Nachdenken anregenden Fragen auseinander, ohne bei den Schrecken zu sparen.“

– Rotten Tomatoes (Kritiker-Konsens) – Rotten Tomatoes (Kritiker-Plattform)

„Ein beklemmendes, klug inszeniertes Kammerspiel in der Apokalypse. Die 112 Minuten vergehen wie im Flug.“

– FILMSTARTS (deutsche Filmseite) – FILMSTARTS (deutsche Filmseite)

Was diese Zitate verbindet: Der Film wird nicht als reiner Gruselfilm wahrgenommen, sondern als nachdenklich machendes Werk. Der Schrecken sitzt im Kopf, nicht im Bauch.

Fazit: Lohnt sich der Film?

Für deutsche Zuschauer, die intelligenten Horror mit einer echten moralischen Zwickmühle suchen, ist The Girl with All the Gifts eine klare Empfehlung. Wer dagegen auf der Suche nach actionreicher Unterhaltung ist oder vor Gewalt zurückschreckt, sollte lieber zu anderen Genregriffen greifen. Der Film bietet eine der originellsten Wendungen der letzten Jahre – und zeigt, dass Zombiegeschichten noch lange nicht ausgereizt sind. Für Fans von The Last of Us ist er ein absolutes Muss, aber auch als eigenständiges Werk überzeugt er. Die Entscheidung: unbedingt ansehen – aber nicht allein.

Julie, die sich sonst von Horror fernhält, fand den Film fesselnd – das spricht für die universelle Anziehungskraft der Geschichte.

Wer mehr über die Hintergründe der Geschichte erfahren möchte, findet bei detaillierten Überblick zur Handlung eine ausführliche Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Film gruselig?

Ja, aber nicht im klassischen Sinne. Er setzt auf psychologischen Horror und Körperschrecken, weniger auf Jump-Scares. Stephen King nannte ihn „furchterregend“.

Lohnt sich der Film für Fans von The Last of Us?

Absolut. Die Parallelen sind offensichtlich, aber der Film geht eigene Wege – vor allem in der Wendung. Fans werden die moralische Grauzone lieben.

Ist die Buchvorlage besser?

Der Roman von Mike Carey enthält mehr Hintergrund zu den Hungries und eine detailliertere Welt. Der Film ist eine straffe, aber sehr werkgetreue Adaption.

Wie endet The Girl with All the Gifts?

Melanie entscheidet sich, die Menschheit zu opfern, indem sie die Pilzsporen freisetzt. Dadurch überlebt ihre eigene Art – die intelligenten Hungries – und wird zur neuen dominanten Spezies.

Ist eine Fortsetzung geplant?

Bisher nicht. Der Film endet mit einem klaren Abschluss, der keine direkte Fortsetzung nahelegt. Mike Carey hat jedoch einen zweiten Roman geschrieben („The Boy on the Bridge“), der im selben Universum spielt.

Wer spielt die Hauptrolle?

Die Hauptrolle der Melanie wird von der britischen Newcomerin Sennia Nanua gespielt. Weitere Darsteller sind Gemma Arterton (Helen Justineau), Glenn Close (Dr. Caldwell) und Paddy Considine (Sergeant Parks).

Auf welcher Streaming-Plattform läuft der Film?

In Deutschland ist der Film bei Netflix verfügbar. Außerdem kann er bei Amazon Prime geliehen oder gekauft werden.



Marvin Leon Weber Koch

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Marvin Leon Weber Koch

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