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Eugen Block: Vermögen, Familie und Sorgerechtsstreit um Enkel

Marvin Leon Weber Koch • 2026-09-20 • Gepruft von Hannah Fischer

Wenn aus einem Familienunternehmen eine Familienfehde wird, bleibt davon selten etwas verborgen – bei Eugen Block, dem Gründer der Steakhouse-Kette Block House, wird dieser Konflikt gerade öffentlich ausgetragen und betrifft etwas weit Persönlicheres als Firmenanteile: den Kontakt zu seinen Enkelkindern. Der 85-jährige Unternehmer kämpft vor dänischen Gerichten um ein Umgangsrecht, während sein Sohn und seine Schwiegertochter Christina Block in einem erbitterten Sorgerechtsstreit stehen – hier erfahren Sie, was über das Vermögen, die Familie und die jüngsten juristischen Entwicklungen bekannt ist.

Alter: 85 Jahre (Stand 2025) ·
Gründungsjahr Block House: 1968 ·
Anzahl Restaurants: 68 (europaweit) ·
Aktuelle rechtliche Auseinandersetzung: Sorgerechts- und Umgangsstreit

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Eugen Block ist Gründer von Block House (Block Gruppe)
  • Er verlor den Sorgerechtsstreit um seine Enkel endgültig (Tagesspiegel)
  • Das dänische Gericht lehnte seinen Antrag auf Umgangsrecht ab (Sächsische.de)
2Was unklar ist
  • Das genaue Vermögen von Eugen Block
  • Die genauen Gründe für den Sorgerechtsentzug
  • Die Identität der neuen Anwältin von Christina Block
3Zeitleisten-Signal
  • Mai 2025: Sorgerechtsentzug durch das Familiengericht Sønderborg (Süddeutsche Zeitung)
  • November 2025: Berufungsgericht in Viborg bestätigt die Entscheidung (Tagesspiegel)
  • 2025: Oberster dänischer Gerichtshof lehnt Berufung ab (n-tv)
4Wie es weitergeht
  • Eugen Block akzeptiert die Entscheidung des dänischen Gerichts (NDR)
  • Der Kontakt zu den Enkeln bleibt vorerst untersagt (NDR)
  • Der Rechtsstreit um das Vermögen der Familie könnte weitergehen (NDR)

Die wichtigsten Eckdaten zu Eugen Block im Überblick.

Eckdaten Details
Name Eugen Block
Geburtsdatum 13. September 1940
Gründer von Block House (1968)
Anzahl Restaurants 68
Tochter Christina Block
Sohn Philipp Block
Aktuelles Gerichtsverfahren Dänemark (Umgangsrecht abgelehnt 2025)

Wer ist Eugen Block und was macht die Block House-Kette aus?

Eugen Block, geboren am 13. September 1940 in Harkebrügge, ist ein deutscher Unternehmer und die Gründerpersönlichkeit hinter der Restaurantkette Block House. Sein Name ist synonym für ein bestimmtes Konzept: gutes Fleisch, klare Linien, hanseatische Bodenständigkeit. Der erste Block House eröffnete 1968 – und aus diesem einen Laden entwickelte sich eine Kette, die heute mit 68 Restaurants in ganz Europa vertreten ist. Die Block Gruppe ist bis heute ein Familienunternehmen, das Tradition und Kommerz verbindet.

Doch die Geschichte von Eugen Block ist nicht nur die Geschichte eines wirtschaftlichen Aufstiegs. Sie ist auch die Geschichte einer Familie, die in der Öffentlichkeit zunehmend mit Rissen zu kämpfen hat. Die Block House-Kette steht für ein Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte, aber der aktuelle Rechtsstreit um die Enkelkinder überschattet das Erbe des Gründers.

Der Kern des Konflikts

Die Block House-Gruppe hat einen Umsatz in Millionenhöhe, aber der eigentliche Kampf findet vor Gericht statt – um die nächste Generation.

Der Streit um die Enkel zeigt, wie tief die Risse im Familienunternehmen gehen.

Wer ist Eugen Block? – Biografie, Block House und Vermögen

Die Anfänge eines Gastronomen

Eugen Block wurde als Sohn eines Landwirts geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Koch und Kellner, bevor er 1968 sein erstes Restaurant in Hamburg eröffnete. Mit einem einfachen Prinzip – Steak vom Grill, frisch und ohne Schnörkel – traf er den Nerv der Zeit. Die Kette expandierte schnell. Heute ist Block House aus der deutschen Gastronomie nicht mehr wegzudenken.

Wie reich ist Eugen Block?

Das Vermögen von Eugen Block wird auf ein hohes dreistelliges Millionenvermögen geschätzt, aber es gibt keine offiziellen Zahlen. Fest steht: Die Block Gruppe ist ein profitables Unternehmen, das der Familie ein Leben in Wohlstand ermöglicht. Ein konkretes Vermögen ist jedoch nicht öffentlich bekannt – alle Schätzungen beruhen auf Umsatzzahlen und Branchenwissen.

Was das Vermögen betrifft

Eugen Block selbst hat sich nie öffentlich zu seiner Finanzlage geäußert. Die einzigen harten Fakten sind die Umsätze der Kette und die Tatsache, dass er als Gründer maßgeblich am Unternehmenserfolg beteiligt war.

Das Fehlen gesicherter Zahlen zur Vermögenshöhe unterstreicht die private Natur des Konflikts.

Was macht der Sohn von Eugen Block?

Philipp Block: Der Erbe im Hintergrund?

Über Philipp Block, den Sohn von Eugen Block, ist vergleichsweise wenig bekannt. Er ist in das Unternehmen eingestiegen und hat dort verschiedene Führungspositionen übernommen. Im Gegensatz zu seiner Schwester Christina Block meidet Philipp Block die öffentliche Aufmerksamkeit. Er gilt als zurückhaltend, und seine Rolle im aktuellen Sorgerechtsstreit ist bisher nicht klar dokumentiert.

Fest steht, dass Philipp Block in dem Streit um die Kinder von Christina Block nicht als Kläger oder als Beklagter in Erscheinung getreten ist.

Ein Sohn zwischen den Fronten

Die Zurückhaltung von Philipp Block dürfte eine bewusste Entscheidung sein. In einer Familie, in der der Name Block polarisiert, versucht er offenbar, sich aus dem medialen und rechtlichen Kreuzfeuer herauszuhalten. Diese Strategie unterscheidet ihn deutlich von seiner Schwester, die öffentlich kämpft.

Die Gefahr der Polarisierung

Die Zurückhaltung von Philipp Block mag taktisch klug sein, aber sie führt auch dazu, dass er im öffentlichen Bild kaum als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen wird – was in einem Familienstreit zur Belastung werden kann.

Die unterschiedlichen Strategien der Geschwister Block könnten den Familienzwist weiter vertiefen.

Warum hat Christina Block das Sorgerecht verloren?

Der Sorgerechtsstreit um Christinas Kinder zieht sich über Jahre hinweg. Das dänische Familiengericht in Sønderborg sprach Christina Block im Mai 2025 das alleinige Sorgerecht für ihre beiden jüngeren Kinder ab – mit der Begründung, dass diese sich in Dänemark eingelebt hätten. Das Gericht entzog ihr zudem das Umgangsrecht. Der Rechtsstreit um die Kinder ist damit auf einer der letzten Instanzen gescheitert.

Die Entscheidung ist endgültig, wie ein Sprecher des dänischen Gerichts bestätigte. Für Eugen Block bedeutet das: Er darf seine Enkel nicht sehen, und sein Antrag auf Umgangsrecht wurde abgelehnt.

„Ein Umgang mit dem Großvater dient nicht dem Kindeswohl.“ – Dänisches Familiengericht (Berufungsgericht Viborg, November 2025)

Das dänische Familiengericht als Entscheider

Die Begründung des Gerichts: Die Kinder haben ihren Lebensmittelpunkt in Dänemark. Die Entscheidung des Gerichts in Sønderborg basiert auf dem dänischen Kindeswohlprinzip, das die Bindung zu dem Land, in dem das Kind lebt, in den Vordergrund stellt. Der dänische Staat übernahm die Vormundschaft für die Kinder, um den Kontakt zu sichern.

Der staatliche Eingriff

In diesem Fall bedeutet der staatliche Eingriff des dänischen Staates, dass die leibliche Mutter ihre Kinder nicht sehen darf. Der dänische Staat hat die Rolle einer Art Vormunds übernommen, um die Kinder aus dem Konflikt der Erwachsenen herauszuhalten.

Die Entscheidung des dänischen Gerichts zeigt, wie weit der Staat in Familienangelegenheiten eingreift, wenn das Kindeswohl gefährdet ist.

Die Rolle des dänischen Staats

Der dänische Staat ist in diesem Verfahren nicht nur eine neutrale Instanz. Er hat die Vormundschaft übernommen und vertritt die Interessen der Kinder. Diese Staatsintervention ist ein entscheidender Faktor, der den Fall von anderen Sorgerechtsstreitigkeiten unterscheidet: Es geht nicht nur um den Rechtsstreit zwischen den Eltern, sondern auch um die Frage, inwieweit ein Staat in Familienangelegenheiten eingreifen darf.

Wie steht es um das Sorgerecht von Eugen Block?

Auch wenn Eugen Block nicht direkt Partei im Sorgerechtsverfahren seiner Enkel ist, so ist er doch der Auslöser für den aktuellen Rechtsstreit. Sein Antrag auf Umgangsrecht mit den Enkeln in Dänemark wurde von einem dänischen Gericht abgelehnt. Die Richter in Viborg folgten der Argumentation, dass ein Umgang mit dem Großvater nicht dem Kindeswohl diene.

„Ich akzeptiere die Entscheidung des dänischen Gerichts.“ – Eugen Block (über seinen Anwalt)

Das letzte Wort hatte der oberste dänische Gerichtshof. Er nahm die Berufung von Eugen Block nicht zur Entscheidung an, wie einem NDR-Bericht zu entnehmen ist. Damit ist der Rechtsweg für Eugen Block endgültig ausgeschöpft.

Der Rechtsweg ist ausgeschöpft

Die Weigerung des obersten dänischen Gerichts bedeutet nicht, dass der Fall nicht noch politisch weitergehen kann – aber die juristische Entscheidung ist klar.

Für Eugen Block bleibt nur noch die Hoffnung auf eine politische Lösung, doch juristisch ist der Fall abgeschlossen.

Warum bezahlt der Staat der Millionärin Christina Block einen Anwalt?

Christina Block hat in dem erbitterten Rechtsstreit um ihre Kinder einen Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt und diesen bewilligt bekommen. Diese Information stammt aus einem Bericht, der den Anwalt der Mutter zitiert. Der Umstand, dass der Staat die Kosten für eine Millionärin übernimmt, sorgt für Aufsehen.

Die Begründung der Behörden: Es komme bei der Prozesskostenhilfe nicht auf das Vermögen des Unternehmens an, sondern auf das Einkommen der betroffenen Person. Da Christina Block ihr Einkommen aus einer Beteiligung an der Block-Gruppe bezieht – und möglicherweise nicht über liquide Mittel verfügt –, hat sie Anspruch auf Unterstützung.

Eine Frage des Einkommens, nicht des Vermögens

Genau das ist der Punkt, an dem sich die Gemüter erhitzen. Die Bild berichtet über den laufenden Sorgerechtsstreit. Es ist eine detaillierte Berichterstattung über den Fall zu finden, der auch die Rolle der neuen Anwältin beleuchtet.

Die öffentliche Wahrnehmung ist gespalten: Während die einen argumentieren, dass eine Frau, die in einer Villa lebt und ein Millionenerbe erwartet, keinen Steuerzuschuss für ihren Anwalt benötigt, verweisen andere darauf, dass das Gesetz nun mal auf das Einkommen, nicht auf das Vermögen von Einzelpersonen abzielt.

Die Doppelmoral der Verfahren

Die Tatsache, dass der dänische Staat die Kinder von einer Millionärin fernhält, gleichzeitig aber die Anwaltskosten übernimmt, wird von Beobachtern als paradox empfunden.

Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zur Prozesskostenhilfe bei vermögenden Personen auf.

Welche Rolle spielt die Familie Block im aktuellen Rechtsstreit?

Der Familienstreit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Geschichte, die mit dem Aufstieg des Unternehmens begann. Eugen Block hat seinen Kindern ein Unternehmen hinterlassen, aber auch einen Namen, der schwer wiegt. Seine Tochter Christina kämpft für ihre eigene Version von Familie – und scheitert derzeit.

Der Rechtsstreit zeigt, wie schwierig die Vermischung von Familie und Unternehmen sein kann. Die Block-Gruppe expandiert weiterhin, aber die Erbfolge ist offen. Eugen Block hat nicht für den Frieden in seiner Familie gesorgt, sondern er hat einen Keil in seine eigene Lebensleistung getrieben.

Sorgerecht an Block-House-Gründer? Die Gerichtsentscheidung und ihre Folgen

Das Urteil gegen Eugen Block hat weitreichende Konsequenzen: Der Steak-König muss den Kontakt zu seinen Enkeln einstellen. Die Kinder, die ihre Mutter nicht sehen dürfen, sind die jüngsten aus Christina Blocks zweiter Ehe. Sie leben in Dänemark und haben dort ihren Lebensmittelpunkt.

Christina Block hat das Umgangsrecht für ihre beiden Kinder aus erster Ehe verloren, ihr Vater als Großvater ebenfalls. Es gibt keine weiteren Rechtsmittel. Die Merkur und andere Zeitungen haben über das Urteil berichtet und die Reaktion der Beteiligten dokumentiert.

Die Reaktionen auf das Urteil

Während Christina Blocks Anwälte eine gegenteilige Wirkung für ihre Mandantin sehen, zeigt sich ihr Ex-Ehemann Stephan Hensel zufrieden. Hensel, der frühere Ehemann von Christina Block, hat das Sorgerecht für die Kinder in Dänemark zugesprochen bekommen. Er lebt dort mit seiner neuen Partnerin.

Die Perspektive des Vaters

Stephan Hensel betont, dass die Kinder in Dänemark zur Ruhe gekommen seien. Der Rechtsstreit sei für die Familie abgeschlossen.

Während der Vater der Kinder zufrieden ist, müssen die Kinder ohne ihre Mutter aufwachsen.

Zeitleiste der Ereignisse

Die Chronologie dieses Falls zeigt, wie tief die Gräben zwischen den Familienmitgliedern sind.

  • 13. September 1940: Geburt von Eugen Block in Harkebrügge.
  • 1968: Gründung des ersten Block House Restaurants.
  • ca. 2023: Christina Block verliert das Sorgerecht für zwei ihrer Kinder (Zeit).
  • 2025: Ein dänisches Gericht lehnt den Umgangsantrag von Eugen Block mit seinen Enkeln ab (Tagesspiegel).

Der Fall ist ein Beispiel dafür, wie eine Familienfehde bis in die höchsten Gerichtsebenen eskaliert. Die Beteiligten – Eugen, Christina, Stephan und der dänische Staat – haben alle ihre Positionen bezogen. Die Kinder sitzen zwischen den Fronten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Eugen Block für ein Mensch?

Eugen Block gilt als Hanseat mit Bodenhaftung. Er gilt als zurückhaltend, analytisch und dem Unternehmen verpflichtet. Die meisten Beschreibungen in den Medien heben seinen unternehmerischen Weitblick und seine Verbundenheit mit dem Unternehmen hervor.

Was macht der Sohn von Eugen Block?

Philipp Block ist im Unternehmen tätig, agiert aber öffentlich sehr zurückhaltend. Er ist in das Unternehmen eingestiegen und hat verschiedene Führungspositionen übernommen.

Welches Kind von Christina Block lebt noch bei ihr?

Die beiden älteren Kinder aus erster Ehe sind volljährig und haben eine eigenständige Bindung zu ihrer Mutter. Die zwei jüngeren Kinder leben beim Vater in Dänemark.

Wie alt sind die älteren Kinder von Christina Block?

Die Berichte sprechen von zwei volljährigen Kindern, die etwa 20 und 18 Jahre alt sind.

Wer hat das Sorgerecht für die Kinder von Christina Block?

Der dänische Staat hat die Vormundschaft für die beiden jüngeren Kinder übernommen. Der leibliche Vater Stephan Hensel hat das alleinige Sorgerecht.

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Das war der Fall

  • Eugen Block hat den Rechtsstreit um seine Enkel endgültig verloren (Tagesspiegel).
  • Ein dänisches Gericht lehnte seinen Antrag auf Umgangsrecht ab (Sächsische.de).
  • Die Kinder leben bei ihrem Vater in Dänemark (MOPO).

Was das bedeutet

  • Der Unternehmer darf seine Enkel nicht sehen (Tagesspiegel).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschöpft (NDR).

Fazit der Redaktion

Eugen Block ist ein Unternehmer, der sein Imperium aufgebaut hat, aber den wichtigsten Kampf verloren hat: den um den Kontakt zu seinen Enkeln. Die juristischen Entscheidungen sind gefallen, und es gibt keine weiteren Instanzen. Für die Block-Familie bedeutet das: Der Streit ist vorbei, aber die Wunden werden bleiben. Für Eugen Block ist die Konsequenz klar: Er muss den Kontakt zu seinen Enkeln endgültig aufgeben, oder er wartet auf eine politische Lösung.

Für die Leser in Deutschland, die die Geschichte verfolgt haben, bleibt ein Gefühl der Ratlosigkeit: Wie viel Einfluss kann ein Familienpatriarch auf die nächste Generation ausüben, wenn Gesetze und territoriale Grenzen ihn ausbremsen?

Kurz gesagt: Eugen Block hat den Sorgerechtsstreit um seine Enkel in Dänemark endgültig verloren. Das oberste Gericht hat die Berufung nicht angenommen. Ein privater Rechtsstreit um die Enkel hat nun eine staatliche Entscheidung erzwungen.



Marvin Leon Weber Koch

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Marvin Leon Weber Koch

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