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Die letzte Fahrt der Demeter: Kritik, Wahrheit, Streaming & mehr

Marvin Leon Weber Koch • 2026-06-05 • Gepruft von Daniel Becker

Horrorfans kennen das Gefühl: Eine Prämisse klingt so perfekt, dass der Film einfach großartig sein muss – „Die letzte Fahrt der Demeter“ verfilmt ein einziges Kapitel aus Bram Stokers Roman und spaltet seitdem Zuschauer und Kritiker. Dieser Artikel gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen: Ist er wirklich so gruselig, wie er klingt? Wo kann man ihn streamen? Und warum scheiterte das ambitionierte Projekt an der Kinokasse?

Erscheinungsdatum: 17. August 2023 · Regisseur: André Øvredal · Basiert auf: einem Kapitel aus Bram Stokers Roman Dracula

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob eine Fortsetzung kommt, ist nicht bestätigt (IMDb (Filmdatenbank))
  • Ob der Film jemals auf Netflix erscheint, ist offen (Kino-Zeit (Filmkritikportal))
  • Wie die Macher den Flop bewerten, ist nicht öffentlich bekannt (IMDb (Filmdatenbank))
3Zeitleisten-Signal
  • Keine offizielle Ankündigung eines zweiten Teils (Moviejones (Filmmagazin))
  • Box-Office-Ergebnis macht Fortsetzung unwahrscheinlich (IMDb (Filmdatenbank))
4Wie es weitergeht

Die Fakten zeigen: Der Film hatte mit 45 Millionen Budget und 21 Millionen Einspiel einen Verlust von 24 Millionen Dollar.

„Die letzte Fahrt der Demeter“ – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Sechs zentrale Daten zeigen, was über den Film bekannt ist. Eine Tatsache sticht heraus: Trotz horrender Produktionskosten blieb das Einspielergebnis weit hinter den Erwartungen zurück.

Merkmal Wert
Regisseur André Øvredal
Erscheinungsdatum 17. August 2023
Genre Horror
Bewertung (Rotten Tomatoes) 48 % (Top-Kritiker) – Rotten Tomatoes (Filmkritikportal)
Budget 45 Mio. USD
Einspielergebnis ca. 21 Mio. USD

Diese Zahlen machen die Diskrepanz zwischen Aufwand und Ertrag deutlich.

Das Paradox

Die Demeter ist das perfekte Horror-Setting – ein abgeschlossener Raum auf hoher See. Doch genau diese Enge, die den Grusel nährt, wird zum Verhängnis: Das Drehbuch bleibt auf der Strecke, und das Publikum fühlt sich eingesperrt, nicht befreit.

Ist „Die letzte Fahrt der Demeter“ gruselig?

Welche Horrorelemente werden eingesetzt?

Der Film setzt auf eine düstere, fast erdrückende Atmosphäre. Kino-Zeit (Filmkritikportal) beschreibt ihn als „düsteren Trip ins Grauen, bei dem die Crew eines Segelschiffes von ungewöhnlichen Ereignissen heimgesucht wird“. Tiere werden grausam dahingerafft, Crewmitglieder verschwinden – das Schiff selbst wird zum maroden Wrack. Moviejones (Filmmagazin) vergleicht die Inszenierung mit Alien, nur mit Vampir statt Xenomorph. Die Jump‑Scares sind zahlreich, das Tempo zieht sich allerdings in die Länge. Zuschauer auf IMDb (Filmdatenbank) bewerten den Film mit 6,1 von 10 – ein solider Wert für Horror, aber kein Meisterwerk.

Fazit: Der Gruselfaktor ist hoch, aber das langsame Erzähltempo lässt die Spannung immer wieder abflachen. Für eingefleischte Horrorfans: sehenswert. Für alle anderen: eher eine Geduldsprobe.

„Die letzte Fahrt der Demeter“: Wie viel Wahrheit steckt im Dracula-Film?

Was ist die wahre Geschichte hinter der Demeter?

Der Film basiert lose auf einem Kapitel aus Bram Stokers Dracula – genauer gesagt auf Kapitel 7, dem Logbuch der Demeter. Kino-Zeit (Filmkritikportal) betont, dass die Verfilmung eines einzigen Kapitels ein ungewöhnlicher Ansatz ist. Das Schiff Demeter selbst hat nie existiert; es ist eine Erfindung Stokers. Historischen Hintergrund gibt es trotzdem: Die Seefahrt im 19. Jahrhundert war gefährlich, und Geschichten über verfluchte Schiffe waren keine Seltenheit. Der Film spinnt diese Fiktion weiter, bleibt aber eng am Roman – ohne Anspruch auf historische Wahrheit.

Was zählt

Wer hier eine dokumentarische Aufarbeitung erwartet, wird enttäuscht. Die Stärke liegt im Atmosphärischen, nicht im Faktentreuen.

Das Muster des Films: atmosphärische Dichte statt dokumentarischer Treue.

War „Die letzte Reise der Demeter“ ein guter Film?

Lohnt es sich, den Film anzusehen?

Die Antwort hängt vom Geschmack ab. Moviejones (Filmmagazin) lobt die düstere Atmosphäre und die schauspielerische Leistung von Corey Hawkins und Aisling Franciosi. Kino-Zeit (Filmkritikportal) hebt die packende Inszenierung hervor. Auf der anderen Seite kritisieren viele Zuschauer das langsame Tempo und die fehlende Tiefe der Charaktere. Rotten Tomatoes (Filmkritikportal) fasst die gemischte Reaktion in einer 48‑Prozent‑Bewertung zusammen. Die Filmstarts (Kinodatenbank) zeigen, dass der Film nach dem Start schnell an Zugkraft verlor.

Was sagen die Kritiker?

„Ein düsterer Trip ins Grauen, bei dem die Crew eines Segelschiffes von ungewöhnlichen Ereignissen heimgesucht wird.“

– Kino-Zeit (Filmkritikportal)

„Vampir-Horror, der an Alien erinnert – aber mit Vampir‑Motiv statt Science‑Fiction.“

– Moviejones (Filmmagazin)

Upsides

  • Atmosphärische Dichte und düstere Optik
  • Starke schauspielerische Leistungen (Corey Hawkins, Aisling Franciosi)
  • Originelle Prämisse – Fokus auf ein Kapitel des Romans
  • Hoher Wiedersehwert laut Moviejones (Filmmagazin)

Downsides

  • Langsames Tempo, das die Spannung untergräbt
  • Flache Charakterzeichnung
  • Fehlende Handlungstiefe trotz guter Grundidee
  • Kommerzieller Flop (Budget 45 Mio., Einspiel ca. 21 Mio. USD)
Fazit: Der Film ist eine atmosphärische Horrorschau, aber keine runde Erzählung. Kritiker loben die Optik, Zuschauer vermissen Substanz. Ein Film für Fans gepflegten Grusels – nicht für jene, die eine fesselnde Geschichte erwarten.

Die Bilanz: Atmosphäre ja, Substanz nein – das scheint der bleibende Eindruck.

Wird es einen zweiten Teil von „Die letzte Fahrt der Demeter“ geben?

Gibt es Pläne für eine Fortsetzung?

Bislang gibt es keine offizielle Ankündigung eines zweiten Teils. IMDb (Filmdatenbank) führt keine Produktion in der Datenbank. Das enttäuschende Box‑Office – das weltweite Einspielergebnis liegt bei etwa 21 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 45 Millionen (Moviejones (Filmmagazin)) – macht eine Fortsetzung aus wirtschaftlicher Sicht äußerst unwahrscheinlich. Filmstarts (Kinodatenbank) zeigt, dass der Film bereits im zweiten Wochenende deutlich an Kinobesuchern verlor.

Der Befund

Studios investieren selten in Fortsetzungen, wenn der erste Teil Verluste einfährt. Für Fans der Demeter bedeutet das: Die Reise endet mit diesem einen Film.

Die Konsequenz: Ohne überraschende Kehrtwende bleibt es bei einer Einzelfahrt.

War die letzte Reise der Demeter ein Fehlschlag?

Wie war der finanzielle Erfolg?

Die nackten Zahlen sprechen eine klare Sprache. Bei Produktionskosten von 45 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit nur rund 21 Millionen US-Dollar ein (IMDb (Filmdatenbank)). Allein in den USA und Kanada waren es 13,6 Millionen, das Eröffnungswochenende brachte 6,5 Millionen (Rotten Tomatoes (Filmkritikportal)). Damit gilt der Film eindeutig als kommerzieller Flop. Filmstarts (Kinodatenbank) führt die Kinodaten und bestätigt den rapiden Besucherrückgang.

Der Knackpunkt

45 Millionen Dollar Budget, 21 Millionen Einspiel – das ist eine Differenz von 24 Millionen, die das Studio nicht wieder hereinholt. Die Demeter ist gesunken, und mit ihr die Hoffnung auf eine Reihe.

Das Fazit: Das Budget war zu hoch für das Risiko – eine Lektion für jedes Studio.

Wo kann man „Die letzte Fahrt der Demeter“ streamen?

Ist der Film auf Netflix verfügbar?

Nein, der Film ist aktuell nicht auf Netflix in Deutschland verfügbar. Stattdessen läuft er auf folgenden Plattformen (laut Kino-Zeit (Filmkritikportal)):

  • Prime Video (Kauf)
  • Sky Store (Kauf)
  • Apple TV (Kauf)
  • YouTube (Kauf)

Die Blu‑ray und DVD sind ebenfalls erhältlich (Blu‑ray‑Rezensionen (Rezensionsseite)).

Wer einen physischen Tonträger bevorzugt, findet also auch eine Alternative.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Die Quellenlage ist eindeutig – einige Dinge sind sicher, andere bleiben unklar.

Bestätigte Fakten

  • Regisseur: André Øvredal (IMDb (Filmdatenbank))
  • Kinostart: 17. August 2023 (Kino-Zeit (Filmkritikportal))
  • Budget: 45 Mio. USD (Moviejones (Filmmagazin))
  • Weltweites Einspiel: ca. 21 Mio. USD (Filmstarts (Kinodatenbank))
  • Basiert auf Dracula-Kapitel 7 (Kino-Zeit (Filmkritikportal))

Was unklar ist

  • Ob eine Fortsetzung kommt: keine offizielle Bestätigung (IMDb (Filmdatenbank))
  • Historische Genauigkeit: Das Schiff Demeter ist fiktiv, der Roman hat keinen dokumentarischen Anspruch (Kino-Zeit (Filmkritikportal))
  • Ob der Film jemals auf Netflix erscheint: aktuell keine Lizenz in Deutschland (Kino-Zeit (Filmkritikportal))

Diese Lücken zeigen, dass selbst ein großer Produktionsaufwand nicht alle Fragen klärt.

Weitere Quellen

youtube.com, youtube.com, youtube.com

Eine ausführliche Analyse von Warum die Demeter an der Kinokasse scheiterte beleuchtet die finanziellen Hintergründe dieses Desasters.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange läuft der Film?

Die Laufzeit beträgt 1 Stunde und 58 Minuten (IMDb (Filmdatenbank)).

Wer spielt die Hauptrolle?

Corey Hawkins spielt das Haupt-Crewmitglied, Aisling Franciosi ist als Anna zu sehen (IMDb (Filmdatenbank)).

Ist der Film für Kinder geeignet?

Nein, die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren – grausame Szenen und Jump‑Scares sind nichts für Jüngere (Kino-Zeit (Filmkritikportal)).

Was ist die Altersfreigabe?

FSK 16 in Deutschland, ab 16 Jahren freigegeben.

Gibt es einen Trailer?

Ja, der offizielle Trailer ist auf YouTube verfügbar.

Wie heißt der Kapitän im Film?

Der Kapitän wird nicht prominent benannt; die Hauptfigur ist das Crewmitglied gespielt von Corey Hawkins.

Ist der Film auf Blu‑ray erhältlich?

Ja, Blu‑ray und DVD sind erhältlich (Blu‑ray‑Rezensionen (Rezensionsseite)).

Verwandte Beiträge

Fazit: „Die letzte Fahrt der Demeter“ ist ein atmosphärisch dichter Horrorfilm mit einer brillanten Prämisse, der jedoch in der Umsetzung schwächelt. Für deutsche Horrorfans, die Wert auf düstere Stimmung legen, ist der Film ein Genuss – wer eine fesselnde Handlung erwartet, sollte eher zu Alternativen wie „The Girl with All the Gifts“ greifen.



Marvin Leon Weber Koch

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