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Roger Moore als James Bond: 7 Filme, Rekorde & Rücktritt

Marvin Leon Weber Koch • 2026-10-23 • Gepruft von Daniel Becker

Roger Moore bleibt der Bond-Darsteller mit dem schiefen Grinsen und der Rekordmarke von sieben offiziellen Filmen. Zwischen 1973 und 1985 prägte er die Rolle mit Augenzwinkern – und bis heute hält er den Rekord der meisten offiziellen Bond-Auftritte.

Anzahl James-Bond-Filme: 7 offizielle (1973–1985) ·
Erster Bond-Film: Leben und sterben lassen (1973) ·
Letzter Bond-Film: Im Angesicht des Todes (1985) ·
Längste Amtszeit (damals): 12 Jahre (1973–1985) ·
Todesdatum: 23. Mai 2017

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • 7 offizielle Bond-Filme zwischen 1973 und 1985 (Wikipedia)
  • Debüt: „Leben und sterben lassen“ (1973) (Focus)
  • Letzter Film: „Im Angesicht des Todes“ (1985) (Kurier)
  • Rekord für die meisten Bond-Auftritte (offiziell) (Entertainment Weekly)
2Was unklar ist
  • Ob Moore die Bond-Rolle ohne Zögern annahm, ist nicht vollständig dokumentiert.
  • Die genauen finanziellen Details seiner Bond-Verträge sind nicht öffentlich.
  • Es gibt unterschiedliche Angaben zu seinem Vermögen.
3Zeitleisten-Signal
  • 1927: Geburt in London
  • 1973: Erster Bond-Film „Leben und sterben lassen“
  • 1985: Rücktritt als Bond
  • 2017: Tod in der Schweiz
4Wie es weitergeht
  • Moores Rekord von sieben Filmen könnte in Zukunft gebrochen werden.
  • Die Diskussion um den besten Bond-Darsteller bleibt offen.
  • Neue Bond-Filme sind in Planung, ein Nachfolger für Craig wird gesucht.

Die wichtigsten Lebensdaten zeigen, wie lang Moores Weg war: vom Londoner Bühnenschauspieler zum Weltstar als 007.

Sechs Fakten auf einen Blick: Moores Leben und Karriere in Zahlen.
Eigenschaft Wert
Vollständiger Name Roger George Moore
Geboren 14. Oktober 1927
Gestorben 23. Mai 2017
Bond-Filme 7 offizielle (1973–1985)
Rekord Meiste Bond-Filme (offiziell)
Bekannt auch für The Saint, Die 2, UNICEF-Botschafter

Wie oft hat Roger Moore James Bond gespielt?

Roger Moore verkörperte den Geheimagenten 007 in insgesamt sieben offiziellen Filmen der Eon-Reihe. Seine Amtszeit begann 1973 mit „Leben und sterben lassen“ (Focus) und endete 1985 mit „Im Angesicht des Todes“ (Kurier). Zwölf Jahre lang prägte Moore mit seinem humorvollen Stil die Rolle – und hält damit bis heute den Rekord für die meisten offiziellen Bond-Auftritte (Focus).

Die sieben Filme im Einzelnen: „Leben und sterben lassen“ (1973), „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974), „Der Spion, der mich liebte“ (1977), „Moonraker“ (1979), „In tödlicher Mission“ (1981), „Octopussy“ (1983) und „Im Angesicht des Todes“ (1985) (Focus).

Das Besondere

Mit 45 Jahren war Moore der älteste Schauspieler beim Debüt als Bond (SciFiScene). Sein Alter hinderte ihn nicht daran, die Rolle humorvoller und legerer anzulegen als sein Vorgänger Sean Connery.

Die Bedeutung: Moore war nicht nur der Bond mit den meisten Filmen – er war auch der erste Darsteller, der die Figur vom ernsten Kämpfer zum charmanten, selbstironischen Weltretter wandelte. Das prägte das Bild von 007 bis heute.

Warum hörte Roger Moore als James Bond auf?

Der Hauptgrund für Moores Rücktritt war sein Alter. Beim Dreh zu seinem letzten Bond-Film „Im Angesicht des Todes“ war Moore fast 58 Jahre alt (SciFiScene). Er selbst sagte später: „Ich bin zu alt, um James Bond zu sein.“ (SciFiScene, zitiert nach Interviews). Moore zog sich von selbst zurück – er wollte nicht, dass die Produzenten ihn ersetzen mussten.

Sein Rücktritt erfolgte 1985, nachdem „Im Angesicht des Todes“ veröffentlicht worden war. Im Unterschied zu Sean Connery, der wegen kreativer Differenzen und dem Wunsch nach anderen Rollen aufhörte, verließ Moore die Rolle im Guten. Die letzten zehn Jahre seiner Amtszeit waren kommerziell erfolgreich: „Moonraker“ spielte laut Focus rund 210 Millionen US-Dollar weltweit ein.

„Ich bin zu alt, um James Bond zu sein.“

– Roger Moore über seinen Rücktritt

Der Vergleich zu Sean Connery fällt eindeutig aus: Connery hörte auf, weil er die Rolle als kreative Einschränkung empfand. Moore hörte auf, weil er die Rolle nicht beschädigen wollte. Die Implikation: Moores Abschied war ein Akt der Selbstfürsorge für die Filmreihe, kein Bruch.

Warum hat Sean Connery als James Bond aufgehört?

Sean Connery spielte James Bond in sechs offiziellen Filmen (Amazon Deutschland) sowie im inoffiziellen Film „Sag niemals nie“ von 1983. Seine Beweggründe für den Ausstieg waren künstlerischer Natur: Er wollte sich nicht auf die Rolle des Geheimagenten festlegen lassen und strebte nach anderen, anspruchsvolleren Rollen. Der Bruch mit den Produzenten führte dazu, dass er nach „Feuerball“ (1965) zunächst ausstieg und erst 1971 für „Diamantenfieber“ zurückkehrte.

Fazit: Roger Moore verließ Bond aus Altersgründen, Sean Connery aus kreativen Differenzen. Beide Entscheidungen prägten die Serie – und zeigten, dass jeder Darsteller seinen eigenen Weg fand.

Der Kontrast zwischen beiden Abschieden macht deutlich, warum Moores Abgang als würdevoller gilt.

Welcher Schauspieler war am öftesten James Bond?

Die Antwort ist eindeutig: Roger Moore führt mit sieben offiziellen Filmen die Liste der Bond-Darsteller an (Focus). Die sechs offiziellen Schauspieler sind Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig (Amazon Deutschland).

Die Zahlenreihe zeigt, wie deutlich Moore die Konkurrenz hinter sich lässt:

Darsteller Offizielle Filme Amtszeit
Roger Moore 7 1973–1985
Sean Connery 6 1962–1967, 1971, 1983*
Daniel Craig 5 2006–2021
Pierce Brosnan 4 1995–2002
Timothy Dalton 2 1987–1989
George Lazenby 1 1969

* Connery spielte Bond auch im inoffiziellen Film „Sag niemals nie“ (1983). Amazon Deutschland listet ihn getrennt.

Moores Rekord von sieben Filmen ist beachtlich, weil er über ein Jahrzehnt hinweg konstant die Hauptrolle spielte – länger als jeder andere Bond-Darsteller in der offiziellen Reihe.

Wer ist der reichste James Bond Schauspieler?

Sean Connery gilt mit einem geschätzten Vermögen von über 350 Millionen US-Dollar als der reichste Bond-Darsteller. Moores Vermögen wird auf etwa 180 Millionen US-Dollar geschätzt, liegt aber hinter Connery und möglicherweise Daniel Craig, der durch „Keine Zeit zu sterben“ ebenfalls hohe Gagen erzielte. Der Grund für Connerys Vermögensvorsprung: kluge Verträge mit Nachzahlungen und erfolgreiche Karriere außerhalb von Bond.

Der Unterschied

Moores Reichtum kam durch seine breite TV-Karriere („The Saint“, „Die 2“) und seine UNICEF-Arbeit – nicht durch Bond allein.

Das zeigt: Bond-Gagen allein erklären die Vermögensunterschiede nicht – TV-Karrieren und geschickte Verträge taten das ihre.

Was ist der unbeliebteste James Bond Film?

In Umfragen und Ranglisten schneiden „Die Another Day“ (2002, mit Pierce Brosnan) und „Ein Quantum Trost“ (2008, mit Daniel Craig) am schlechtesten ab. Unter Moores Filmen gilt „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) vielen als schwächer, während „Moonraker“ (1979) gespaltene Reaktionen hervorruft – trotz seines kommerziellen Erfolgs mit rund 210 Millionen US-Dollar Einspiel (Focus).

Der unbeliebteste Bond-Film insgesamt ist nach Meta-Kritiken oft „Die Another Day“ (2002). Als Flop gilt „Der Hauch des Todes“ (1987, mit Timothy Dalton), der im Vergleich zum Budget nur mäßige Einnahmen erzielte. Der bislang teuerste Bond-Film ist „Keine Zeit zu sterben“ (2021) mit über 300 Millionen US-Dollar Budget. Als bester Film gelten häufig „Goldfinger“ (1964) mit Connery und „Casino Royale“ (2006) mit Craig.

Der Haken

Moores Filme polarisieren bis heute. Fans schätzen den Humor, Kritiker bemängeln oft die Übertreibung – aber kommerziell waren sie alle erfolgreich.

Welcher James Bond Film war ein Flop?

„Der Hauch des Todes“ (1987) mit Timothy Dalton gilt als finanzielles Risiko: Das Budget von 40 Millionen US-Dollar brachte weltweit rund 191 Millionen US-Dollar ein – solide, aber unter den Erwartungen. Im Vergleich dazu spielte Moores „Moonraker“ (1979) trotz Kritiken rund 210 Millionen US-Dollar ein (Focus).

Welcher James Bond Film war am teuersten?

„Keine Zeit zu sterben“ (2021) kostete über 300 Millionen US-Dollar und ist damit der teuerste Bond-Film aller Zeiten. Zum Vergleich: Moores Filme hatten Budgets zwischen 7 Millionen („Leben und sterben lassen“) und 34 Millionen US-Dollar („Moonraker“).

Welche James Bond Film ist der beste?

„Goldfinger“ (1964) mit Sean Connery gilt als der beste Bond-Film bei Kritikern. Unter Fans führt oft „Casino Royale“ (2006) mit Daniel Craig. Bei Moore-Filmen wird meist „Der Spion, der mich liebte“ (1977) genannt – er gilt als der ausgewogenste seiner Ära.

Für Bond-Fans, die Moores Stil mögen, ist „Der Spion, der mich liebte“ der klare Favorit. Für alle anderen: „Casino Royale“ bleibt der Maßstab moderner Bond-Filme.

Wer hat die meisten James Bond Filme gedreht?

Der Regisseur mit den meisten Bond-Filmen ist John Glen, der zwischen 1981 und 1989 insgesamt fünf Filme inszenierte: „In tödlicher Mission“, „Octopussy“, „Im Angesicht des Todes“, „Der Hauch des Todes“ und „Lizenz zum Töten“. Glen arbeitete zuvor als Filmeditor und Cutter an mehreren Bond-Filmen, bevor er Regisseur wurde (Wikipedia).

Weitere Regisseure mit mehreren Filmen sind Terence Young (3 Filme: „Dr. No“, „Liebesgrüße aus Moskau“, „Feuerball“) und Lewis Gilbert (3 Filme: „Man lebt nur zweimal“, „Der Spion, der mich liebte“, „Moonraker“). Martin Campbell inszenierte zwei Filme: „GoldenEye“ und „Casino Royale“.

Die Pointe

John Glen war der einzige Regisseur, der Moore durch seine gesamte späte Bond-Ära begleitete – und damit maßgeblich den Ton der Moore-Filme prägte.

Das bedeutet für Bond-Fans: Die späten Moore-Filme sind auch ein Abbild von Glens Handschrift.

Wer hat die Rolle von James Bond abgelehnt?

Mehrere bekannte Schauspieler lehnten die Rolle des James Bond ab, bevor sie besetzt wurde. Dazu gehören James Mason, Cary Grant und Burt Reynolds. Grant lehnte ab, weil er Bond nur für einen Film spielen wollte und die Serie als Verpflichtung sah. Reynolds fühlte sich nicht als „Bond-Typ“ (Amazon Deutschland).

Spannend ist auch, dass der Produzent Cubby Broccoli ursprünglich Roger Moore für die Rolle von 007 vorsah, aber Moore zuerst ablehnte – und erst später zusagte.

„Die Rolle war eine große Ehre, aber am Ende fühlte sie sich wie eine goldene Fessel an – ich musste gehen, um mich selbst zu finden.“

– Sean Connery über seinen Abschied als Bond

Das Fazit für Bond-Fans: Wer Bond ablehnte, tat das oft aus Respekt vor der Rolle – oder aus Sorge, in einer Filmserie gefangen zu sein.

Hat James Bond mit Moneypenny geschlafen?

Nein. Die Beziehung zwischen Bond und Moneypenny, seiner Sekretärin im MI6, bleibt in allen offiziellen Filmen platonisch. Es gibt starke chemische Anziehung und flirty Dialoge, aber keine intime Beziehung. In Moores Filmen war Moneypenny (dargestellt von Lois Maxwell) ein wiederkehrendes Element, das die menschliche Seite von Bond zeigte. Die Frage taucht häufig auf, weil Fans die Spannung zwischen den beiden missverstehen.

Hier eine Zusammenstellung der häufigsten Fragen zu Roger Moore und James Bond:

Welcher war der erste James-Bond-Film mit Roger Moore?

Es war „Leben und sterben lassen“ aus dem Jahr 1973 (Focus).

Wie alt war Roger Moore bei seinem letzten James-Bond-Film?

Moore war etwa 57 bis 58 Jahre alt, als „Im Angesicht des Todes“ 1985 erschien (SciFiScene).

Welche Auszeichnungen erhielt Roger Moore für seine schauspielerische Leistung?

Moore wurde unter anderem mit dem Golden Globe (für seine TV-Arbeit) und einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Für seine Bond-Rolle erhielt er jedoch keinen Oscar.

Was machte Roger Moore nach seinem Rücktritt als James Bond?

Moore arbeitete als UNICEF-Botschafter, schrieb Autobiografien und trat in gelegentlichen Film- und Fernsehrollen auf. Er starb 2017.

Wie viele James-Bond-Filme gibt es insgesamt in der offiziellen Reihe?

Die offizielle Eon-Reihe umfasst 25 Filme, von „Dr. No“ (1962) bis „Keine Zeit zu sterben“ (2021) (Amazon Deutschland).

Welcher James-Bond-Darsteller hatte die kürzeste Amtszeit?

George Lazenby spielte Bond nur einmal, in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969) (Amazon Deutschland).

War Roger Moore mit seinem Bond-Kollegen Sean Connery befreundet?

Ja, die beiden verstanden sich gut. Moore sagte in Interviews oft, dass Connery ihn als Bond-Nachfolger akzeptierte und sie freundschaftlich verbunden waren. Ihre Beziehung war respektvoll und von gegenseitiger Anerkennung geprägt.

Fazit: Roger Moore war nicht nur der Bond mit den meisten Filmen – er definierte die Rolle neu: humorvoller, selbstironischer, aber auch kommerziell erfolgreicher als jeder Vorgänger. Für Fans klassischer Bond-Filme: Moores Ära bleibt einzigartig, weil sie den Agenten menschlicher machte. Für Kenner moderner Bond-Filme: Ohne Moores Wandel hin zu Humor und Leichtigkeit wäre der heutige Bond – auch Daniel Craigs ernstere Version – nicht denkbar.

Roger Moores Lächeln blieb das Markenzeichen einer ganzen Bond-Ära – und der Rekord steht bis heute.


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Weitere Quellen

joyn.ch, joyn.at

Marvin Leon Weber Koch

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Marvin Leon Weber Koch

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