Roger Moore: Alter bei erstem Bond, Filme, Connery-Freundschaft
Man kennt ihn mit hochgezogener Augenbraue und einem Schuss Selbstironie: Roger Moore war der Bond, der den Martini lieber mit einem Lächeln servierte als mit der Faust. Die offizielle James-Bond-Website zählt sieben Filme mit ihm zwischen 1973 und 1985 – wer nur diese Zählung sieht, übersieht den Mann dahinter und die bemerkenswert entspannte Beziehung zu seinem Vorgänger Sean Connery; dieser Text ordnet Moores Leben, seine Bond-Jahre und die Fragen ein, die Fans bis heute beschäftigen.
Geburtsdatum: 14. Oktober 1927 · James-Bond-Filme: 7 · Todesursache: Krebs · Größe: 1,85 m · Jahre als James Bond: 1973–1985
Kurzüberblick
- Geboren am 14. Oktober 1927 in London (WELT (deutsche Tageszeitung))
- Gestorben am 23. Mai 2017 im Alter von 89 Jahren an Krebs (n-tv (deutscher Nachrichtensender))
- Sieben offizielle Bond-Filme zwischen 1973 und 1985 (James Bond 007 Official (offizielle Gedenkseite))
- Wie eng die Freundschaft zu Sean Connery wirklich war, ist öffentlich nicht belegt; bekannt sind respektvolle Aussagen (n-tv)
- Die genaue Höhe seines Vermögens bleibt Schätzung.
- Eine objektive Rangliste des unbeliebtesten Bond-Films existiert nicht.
- 1973: erster Bond-Auftritt in „Leben und sterben lassen“ (James Bond 007 Official (offizielle Produktionsseite))
- 1985: letzter Bond-Auftritt in „Im Angesicht des Todes“ (James Bond 007 Official (offizieller Filmeintrag))
- 1977: „Der Spion, der mich liebte“ wird als Höhepunkt seiner Bond-Ära gefeiert (British Film Institute (britische Film-Institution))
- Bislang hat kein offizieller Bond-Darsteller die Marke von sieben Filmen übertroffen.
- Moores humorvoller Stil prägt die Debatte über den besten 007 bis heute.
- Seine Nachfolger müssen sich an einer Mischung aus Eleganz und Selbstironie messen lassen.
Sechs Eckdaten, ein Muster: Roger Moores Karriere war länger, als der Blick auf Bond allein verrät.
| Fakt | Wert | Beleg |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Roger George Moore | British Film Institute |
| Geburtsdatum | 14. Oktober 1927 | WELT |
| Sterbedatum | 23. Mai 2017 | British Film Institute |
| James-Bond-Filme | 7 (1973–1985) | James Bond 007 Official |
| Größe | 1,85 m | n-tv |
| Bekannteste Rolle außerhalb Bond | Lord Brett Sinclair (Die Zwei) | WELT |
Roger Moore wurde nicht als junger Actionheld besetzt, sondern als eleganter Fernsehstar mit internationalem Bekanntheitsgrad. Das erklärt, warum er mit 45 Jahren den berühmtesten Agenten der Welt übernehmen konnte.
Wie alt war Roger Moore bei seinem ersten James Bond?
Die Antwort steckt in zwei Daten: Geboren wurde Moore am 14. Oktober 1927, sein erster Bond-Film kam 1973 in die Kinos. Damit war er 45 Jahre alt, als er in „Leben und sterben lassen“ erstmals den Agenten mit der Lizenz zum Töten spielte (James Bond 007 Official).
Roger Moores erstes James-Bond-Alter
- 45 Jahre bei seinem ersten Auftritt in „Leben und sterben lassen“ (1973)
- 14. Oktober 1927 Geburtsdatum in London
- 1973 Kinostart des ersten Moore-Bonds
Seine frühen Jahre vor Bond
- Vor Bond machte sich Moore als Simon Templar in „The Saint“ (1962–1969) einen Namen; danach spielte er in „Die Zwei“ (1971–1972) Lord Brett Sinclair (WELT).
Die Konsequenz dieser Vorgeschichte: Moore kam nicht als Neuling zu Bond, sondern als etablierter Star mit eigenem Publikum. Der Wechsel von Sean Connery zu ihm wirkte dadurch weniger wie ein Bruch, sondern wie eine Neuausrichtung auf einen anderen Tonfall.
Welche Bond-Filme hat Roger Moore mitgemacht?
Moore spielte James Bond in sieben offiziellen Eon-Filmen. Die Zählung folgt der offiziellen Filmografie der Produktionsfirma (James Bond 007 Official):
- „Leben und sterben lassen“ (1973)
- „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974)
- „Der Spion, der mich liebte“ (1977)
- „Moonraker“ (1979)
- „In tödlicher Mission“ (1981)
- „Octopussy“ (1983)
- „Im Angesicht des Todes“ (1985)
Seine bekanntesten James-Bond-Auftritte
- „Der Spion, der mich liebte“ (1977) gilt als Höhepunkt seiner Bond-Ära und war 1977 Großbritanniens erfolgreichster Kinofilm (British Film Institute).
- „Leben und sterben lassen“ (1973) startete seine Reihe und zeigte einen lässigeren, humorvolleren 007.
- „Im Angesicht des Todes“ (1985) war sein Abschied von der Rolle.
Wer spielte am öftesten James Bond?
- Mit sieben offiziellen Filmen ist Roger Moore der Schauspieler mit den meisten James-Bond-Auftritten in der Eon-Reihe.
Was die Liste zeigt: Moores Rekord beruht nicht auf einem einzelnen Erfolg, sondern auf einer über zwölf Jahre stabilen Reihe. Kein anderer Darsteller hat diese Länge erreicht.
Waren Sean Connery und Roger Moore Freunde?
Es war keine enge Freundschaft, aber auch keine offene Feindschaft. Moore hat sich in Interviews wiederholt respektvoll über Connery geäußert; die öffentliche Wahrnehmung beschreibt ihr Verhältnis als distanziert-freundlich (WELT).
Das Verhältnis zwischen den beiden Bond-Darstellern
- Connery galt als kühler, körperlich präsenter Bond.
- Moore setzte dagegen auf Humor, Eleganz und Selbstironie.
- Beide blieben höflich, wenn sie übereinander sprachen.
Öffentliche Aussagen über ihre Freundschaft
- Moore nannte Connery einen „wunderbaren Schauspieler“ und betonte, dass er ihn sehr mochte (WELT).
- Ein enger privater Kontakt ist öffentlich nicht dokumentiert.
Was das bedeutet: Die Rivalität, die manche Vermarktung später suggerierte, gab es in dieser Zuspitzung nicht. Moore entzog dem Vergleich mit Connery die Schärfe, indem er ihn mit Humor beantwortete.
Was ist der unbeliebteste James Bond Film?
Eine offizielle Rangliste gibt es nicht. In der Fan-Debatte tauchen aber immer wieder dieselben Titel auf (n-tv).
Die unbeliebtesten Bond-Filme laut Fans
- Bei den Moore-Filmen werden „Moonraker“ (1979) und „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) häufig kritisiert.
- Der Craig-Film „Ein Quantum Trost“ (2008) gilt in Umfragen oft als unbeliebtester Bond-Film.
Welcher der Moore-Filme gilt als Flop?
- Ein echter Kassenflop war keiner der Moore-Filme.
- „Octopussy“ (1983) blieb hinter den Spitzenwerten der Reihe zurück.
Der Kern der Kritik an den schwächeren Moore-Filmen ist nicht das Budget, sondern die Tonlage: Wo der Humor die Action nicht mehr ergänzt, sondern ersetzt, wirkt Bond schnell wie eine Parodie seiner selbst.
Wer ist der reichste James Bond Schauspieler?
Vermögensangaben bei Schauspielern sind immer Schätzungen. In der öffentlichen Rangliste liegt Sean Connery vor Roger Moore – mit deutlichem Abstand.
Vermögen der Bond-Darsteller im Vergleich
- Roger Moores Vermögen wird auf etwa 100 Millionen US-Dollar geschätzt.
- Sean Connery führt mit über 350 Millionen US-Dollar die Liste der reichsten Bond-Darsteller an.
- Der teuerste Bond-Film der Reihe ist „Keine Zeit zu sterben“ mit über 250 Millionen US-Dollar Produktionskosten.
Die Rangliste bleibt eine Schätzung, aber sie zeigt, dass Moores Marktwert auf Konstanz beruhte, nicht auf einem einzelnen Erfolg.
Die Moore-Bond-Filme im Vergleich
Sieben Filme, eine Konstante: In jeder Phase blieb Moores Bond erkennbar, weil er den Witz nicht aus der Action herauskonstruierte, sondern aus der Figur. Die offizielle 007-Website dokumentiert die Reihe (James Bond 007 Official).
| Film | Jahr | Einordnung |
|---|---|---|
| Leben und sterben lassen | 1973 | Erster Moore-Bond |
| Der Mann mit dem goldenen Colt | 1974 | Zweiter Moore-Bond |
| Der Spion, der mich liebte | 1977 | Dritter Moore-Bond; gilt als Höhepunkt der Ära |
| Moonraker | 1979 | Vierter Moore-Bond |
| In tödlicher Mission | 1981 | Fünfter Moore-Bond |
| Octopussy | 1983 | Sechster Moore-Bond |
| Im Angesicht des Todes | 1985 | Letzter Moore-Bond |
Die Tabelle zeigt eine Karriere, die von 1973 bis 1985 durchlief – kein offizieller Bond-Darsteller hat diese Zahl erreicht. Moores Erfolg lag nicht in der Härte, sondern in der Konstanz eines Stils, der Humor zuließ.
Dieser Stil funktionierte auch in den schwächeren Filmen, weil Moore nie versuchte, Connery zu kopieren.
Zeitleiste: Roger Moores Leben (1927–2017)
- 14. Oktober 1927: Geburt in London (WELT)
- 1962–1969: Hauptrolle als Simon Templar in „The Saint“
- 1973: Erster Auftritt als James Bond in „Leben und sterben lassen“
- 1985: Letzter Bond-Film „Im Angesicht des Todes“
- 1990–2000: Engagement für UNICEF
- 23. Mai 2017: Tod im Alter von 89 Jahren (BFI)
Die Linie zeigt: In jeder Lebensphase folgte auf eine öffentliche Rolle eine neue – vom Fernsehstar zum Bond-Darsteller zum UNICEF-Botschafter.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Geburtsdatum: 14. Oktober 1927
- Sterbedatum: 23. Mai 2017
- Todesursache: Krebs
- Sieben offizielle Bond-Filme zwischen 1973 und 1985
- Größe: 1,85 m
Was unklar ist
- Genaue Höhe des Vermögens – Schätzungen variieren
- Tatsächliche Tiefe der Freundschaft zu Sean Connery
- Objektive Rangliste des unbeliebtesten Bond-Films
- Wie sich Moores Vermögen im Detail zusammensetzte, ist nicht dokumentiert
- Welche privaten Kontakte er zu Connery nach dessen Rücktritt pflegte, ist öffentlich nicht belegt
Die Grenze zwischen belegten Daten und offenen Fragen bleibt damit sichtbar.
Roger Moore in eigenen Worten
„Ich habe Sean immer als wunderbaren Schauspieler empfunden und ihn sehr gemocht.“
Roger Moore, zitiert bei WELT
„Bond war ein Job – ich habe die Rolle nie zu ernst genommen.“
Roger Moore, zitiert bei n-tv
„Connerys langer Schatten verfolgte ihn – aber Roger Moore nahm es mit Humor.“
WELT
Die Zitate zeigen: Moore blieb auch im Rückblick darauf bedacht, die Rivalität zu Connery nicht zu befeuern.
Was bleibt von Roger Moore?
Moores Vermächtnis liegt nicht in Rekorden, sondern in einer Haltung: Er spielte Bond wie einen Gentleman, der den Witz nicht verliert, wenn die Lage ernst wird. Für die nächsten Filmemacher, die einen neuen 007 besetzen, ist die Lehre daraus konkret: Die Rolle braucht weniger Muskelpose, dafür mehr Charme und Selbstironie. Für Filmemacher, die das ignorieren, bleibt am Ende ein Agent im Anzug – aber kein Bond.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß war Roger Moore?
Roger Moore war 1,85 m groß.
Wann starb Roger Moore?
Roger Moore starb am 23. Mai 2017 im Alter von 89 Jahren.
Welche Filme drehte Roger Moore außer James Bond?
Vor James Bond wurde er durch die Serie „The Saint“ als Simon Templar bekannt; danach spielte er in „Die Zwei“ Lord Brett Sinclair.
Welche Rolle spielte Roger Moore in „Die Zwei“?
In „Die Zwei“ spielte er Lord Brett Sinclair an der Seite von Tony Curtis.
Wie viele James-Bond-Filme drehte Roger Moore?
Roger Moore drehte sieben offizielle James-Bond-Filme zwischen 1973 und 1985.
Was war Roger Moores erfolgreichster Bond-Film?
„Der Spion, der mich liebte“ (1977) gilt als Höhepunkt seiner Bond-Ära und war 1977 Großbritanniens erfolgreichster Kinofilm.
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