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Roger Moore: Leben, James-Bond-Filme, Die 2 & Todesursache

Marvin Leon Weber Koch • 2026-10-21 • Gepruft von Elias Hoffmann

Jeder kennt ihn mit erhobenem Augenbraue und trockenem Humor: Roger Moore prägte als siebter James Bond eine ganze Ära. Kaum jemand weiss jedoch, dass er vor Bond in einer der beliebtesten Serien der 70er mitspielte oder jahrzehntelang für Kinderrechte kämpfte.

Geboren: 14. Oktober 1927 in London ·
Gestorben: 23. Mai 2017 in der Schweiz ·
James-Bond-Filme: 7 (1973–1985) ·
Ehen: 4 ·
Kinder: 3 ·
UNICEF-Botschafter: ab 1991

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Keine öffentlich belegten ausserehelichen Affären
  • Freundschaft zu Sean Connery nicht dokumentiert
  • Detaillierte Todesumstände nicht über Familienstatement hinaus bekannt
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Ranglisten-Diskussionen über den besten Bond-Darsteller bleiben subjektiv
  • Moores humanitäres Vermächtnis lebt über UNICEF fort

Die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick:

Merkmal Wert
Geboren 14. Oktober 1927 in London
Gestorben 23. Mai 2017 in der Schweiz
Todesursache Krebserkrankung (laut Familienstatement)
Ehen 4
Kinder 3
Bekannteste Filmrolle James Bond (7 Filme)
UNICEF-Botschafter ab 1991

Welche James Bond-Filme mit Roger Moore gibt es?

Roger Moore verkörperte James Bond in genau sieben offiziellen Filmen der Eon-Produktion – kein anderer Darsteller hielt damals länger durch. Seine Bond-Filme erschienen zwischen 1973 und 1985 und prägten den humorvolleren, selbstironischen Stil der Figur.

Welcher war Roger Moores erster James-Bond-Film?

  • „Leben und sterben lassen“ (Originaltitel: Live and Let Die) kam 1973 in die Kinos – Moores Debüt als 007.
  • Weitere Filme in der Moore-Ära: „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974), „Der Spion, der mich liebte“ (1977), „Moonraker“ (1979), „In tödlicher Mission“ (1981), „Octopussy“ (1983) und „Im Angesicht des Todes“ (1985).

Welcher war sein letzter James-Bond-Film?

  • „Im Angesicht des Todes“ (A View to a Kill) aus dem Jahr 1985 war Moores siebter und letzter Einsatz als James Bond.
  • Mit 57 Jahren war Moore der älteste Schauspieler, der Bond in einem offiziellen Film spielte.

Was ist der unbeliebteste James Bond Film?

  • In Fanumfragen wird innerhalb der Moore-Ära häufig „Der Mann mit dem goldenen Colt“ am schlechtesten bewertet – Grund sind das schwächere Drehbuch und der umstrittene Schurke.
  • Absolute Urteile sind subjektiv: Jeder Bond-Fan hat eigene Kriterien.
Fazit: Roger Moores Bond-Ära umfasst sieben Filme – vom Debüt 1973 mit „Leben und sterben lassen“ bis zum Abschied 1985 mit „Im Angesicht des Todes“. Wer die Moore-Filme mag, schätzt den lockeren, augenzwinkernden Stil. Puristen bevorzugen den härteren Ton der Vorgänger.

Die Moore-Filme bleiben bei Fans beliebt – der humorvolle Stil hat seinen festen Platz in der Bond-Geschichte.

Wie hieß die Serie mit Roger Moore und Tony Curtis?

Bevor Moore Bond wurde, spielte er eine seiner denkwürdigsten Rollen neben Tony Curtis: „Die 2“ – ein Kultklassiker des Abenteuerfernsehens. Die Serie verbindet Eleganz mit Schlagfertigkeit und lief ab 1971 im deutschen Fernsehen.

Worum ging es in der Serie?

  • Roger Moore spielte den britischen Lord Brett Sinclair, Tony Curtis den amerikanischen Selfmade-Millionär Danny Wilde – zwei gegensätzliche Charaktere, die gemeinsam Verbrechen aufklären.
  • Originaltitel: „The Persuaders!“ – in Deutschland als „Die 2“ bekannt.

Wie viele Folgen hatte die Serie?

  • Die Serie umfasst 24 Folgen, die zwischen 1971 und 1972 erstausgestrahlt wurden.
  • Es blieb bei einer Staffel – dennoch erreichte „Die 2“ Kultstatus, auch wegen der Chemie zwischen Moore und Curtis.
Das Paradox

„Die 2“ ist heute bekannter als manche der damaligen Quotenrenner – die Serie lebt von der ungezwungenen Leichtigkeit, die Moore später auch für Bond perfektionierte.

Die Serie beweist, dass Moore bereits vor Bond das Zusammenspiel mit einem starken Partner beherrschte.

Wer synchronisiert Roger Moore?

Für Millionen deutscher Zuschauer war Roger Moores Stimme so prägend wie sein Gesicht – und sie gehörte einem einzigen Mann über Jahrzehnte hinweg.

Welche deutsche Stimme hatte Roger Moore in den James-Bond-Filmen?

  • Gert Günther Hoffmann synchronisierte Roger Moore in allen sieben James-Bond-Filmen sowie in der Serie „Die 2“.
  • Hoffmann war einer der profiliertesten Synchronsprecher Deutschlands und lieh auch Schauspielern wie Sean Connery (zeitweise) seine Stimme.
  • Die Deutsche Synchronkartei listet Hoffmann als Stammsprecher für Moore.
Was zu beachten ist

Gert Günther Hoffmann starb 1997. Seitdem wird Roger Moore in späteren Dokumentationen und Interviews von anderen Sprechern gesprochen – die legendäre Bond-Synchronisation bleibt aber untrennbar mit Hoffmanns Stimme verbunden.

Die deutsche Synchronisation bleibt ein wichtiger Teil von Moores Vermächtnis im deutschsprachigen Raum.

Waren Sean Connery und Roger Moore Freunde?

Die beiden prägendsten Bond-Darsteller ihrer Zeit standen in einem besonderen Verhältnis – aber war es Freundschaft oder professioneller Respekt? Die öffentlichen Zeugnisse zeichnen ein differenziertes Bild.

Wie standen die beiden Bond-Darsteller zueinander?

  • In Interviews betonten beide wiederholt ihren gegenseitigen Respekt, ohne eine enge Freundschaft zu bestätigen (Los Angeles Times – US-amerikanische Tageszeitung).
  • Moore und Connery trafen sich gelegentlich bei Wohltätigkeitsveranstaltungen, pflegten aber keinen privaten Austausch.

Welchen Film hasste Sean Connery?

  • Sean Connery äußerte sich wiederholt negativ über „Diamantenfieber“ (Diamonds Are Forever, 1971) – seinen letzten offiziellen Bond-Film vor einer längeren Pause.
  • Connery empfand die Rolle zu dem Zeitpunkt als ausgereizt und die Produktion als uninspiriert.
Die Einschränkung

Dass Moore und Connery sich duzten und öffentlich freundlich übereinander sprachen, sagt noch nichts über private Nähe. Die Quellenlage zu einer engen Freundschaft ist zu dünn, um sie zu behaupten.

Professioneller Respekt ist dokumentiert – eine enge Freundschaft jedoch nicht.

Hatte Roger Moore Affären?

Das Privatleben von Stars nährt seit jeher Spekulationen. Bei Roger Moore scheiden sich an dieser Frage die Geister: Was ist belegt, was bleibt Gerücht?

Wie oft war Roger Moore verheiratet?

  • Roger Moore war viermal verheiratet: mit Doorn Van Steen (1946–1953), Dorothy Squires (1953–1968), Luisa Mattioli (1969–1996) und Kristina Tholstrup (2002–2017).
  • Luisa Mattioli war seine dritte Frau und die Mutter seiner drei Kinder.

Wer waren Roger Moores Ehepartnerinnen?

  • Doorn Van Steen: Schauspielerin und Moores erste Frau – die Ehe hielt sieben Jahre.
  • Dorothy Squires: Sängerin, deutlich älter als Moore – die Ehe scheiterte an künstlerischen Differenzen.
  • Luisa Mattioli: Italienische Schauspielerin – mit ihr war Moore 27 Jahre verheiratet.
  • Kristina Tholstrup: Dänische Unternehmerin – sie blieb bis zu Moores Tod an seiner Seite.

Hatte Sean Connery Affären?

  • Über Sean Connerys aussereheliche Beziehungen existieren keine gerichtlich gesicherten Aussagen oder unabhängigen Belege.
  • Öffentliche Behauptungen stammen überwiegend aus Autobiografien, die nicht immer durch Dritte überprüfbar sind.
Der Kern des Problems

Das Privatleben von Bond-Darstellern bleibt oft Spekulation. Wer nachprüfbare Fakten sucht, stösst bei Moore auf die vier Ehen und drei Kinder – Affären sind nicht unabhängig belegt und gehören in die Rubrik „nicht verifiziert“.

Die Fakten zu Moores Ehen sind klar – alles andere ist Spekulation.

Wer ist der beste Bond-Darsteller aller Zeiten?

Diese Frage entzweit Fans seit Jahrzehnten – und sie ist nicht objektiv zu beantworten. Dennoch lassen sich Trends und Argumente aus Umfragen ableiten.

Die drei bekanntesten Bond-Darsteller im direkten Vergleich:

Darsteller Anzahl offizieller Bond-Filme Amtszeit Stil
Sean Connery 6 (1962–1971, plus 1983) 1962–1971 Ernst, hart, charismatisch
Roger Moore 7 (1973–1985) 1973–1985 Humorvoll, selbstironisch
Daniel Craig 5 (2006–2021) 2006–2021 Realistisch, düster, emotional

Wer war der schönste James Bond?

  • George Lazenby, der nur einen Bond-Film drehte, wird häufig als der bestaussehendste Darsteller genannt – seine Modelmaße und jugendliche Erscheinung spielen hier eine Rolle.
  • Daniel Craig und Sean Connery liegen in Attraktivitätsrankings ebenfalls vorne, abhängig vom jeweiligen Jahrzehnt und Zielgruppengeschmack.

Wer ist der reichste James Bond Schauspieler?

  • Schätzungen zufolge führt Sean Connery die Liste der vermögendsten Bond-Darsteller an – sein geschätztes Vermögen lag bei rund 350 Millionen US-Dollar.
  • Roger Moore wird auf etwa 90 Millionen US-Dollar geschätzt, Daniel Craig auf rund 160 Millionen US-Dollar.
  • Wichtig: Diese Zahlen stammen aus Medienberichten, nicht aus offiziellen Finanzdokumenten.

Warum wurde Goldfinger verboten?

  • „Goldfinger“ (1964) war in Israel zeitweise nicht aufgeführt worden, weil dem deutschen Schauspieler Gert Fröbe, der den Bösewicht spielte, eine NS-Vergangenheit nachgesagt wurde.
  • Fröbe, der tatsächlich Mitglied der NSDAP gewesen war, wurde später entlastet – er hatte während der NS-Zeit verfolgten Juden geholfen.
  • Das Verbot wurde aufgehoben, nachdem Fröbes Hilfe dokumentiert wurde.
Fazit: Der beste Bond-Darsteller bleibt Geschmackssache – objektive Kriterien gibt es nicht. Wer Ranglisten liest, sollte wissen: Sie messen subjektive Vorlieben, nicht Fakten.

Die Diskussion über den besten Bond bleibt subjektiv – jede Generation hat ihren Favoriten.

Bestätigte Fakten

Was unklar ist

  • Ob Roger Moore aussereheliche Affären hatte – öffentlich nicht abschliessend belegt.
  • Eine enge Freundschaft zu Sean Connery ist nicht dokumentiert.
  • Die genauen Todesumstände über das Familienstatement hinaus wurden von der Familie nicht erläutert.
  • Ranglisten zu „bester Bond-Darsteller“ sind subjektiv und nicht verifizierbar.
  • Ob der Film Goldfinger in Israel verboten war, ist nicht offiziell dokumentiert.
  • Die genauen Vermögenswerte der Bond-Darsteller sind nicht offiziell bestätigt.
  • Ob Sean Connery Diamantenfieber wirklich hasste, ist nur durch Interviews belegt.
  • Wer der schönste James Bond ist, bleibt subjektive Meinung.
  • Die Details von Moores Krebserkrankung wurden von der Familie nicht offengelegt.

„Ich habe Bond immer mit einem Augenzwinkern gespielt. Er war ein Spion, der seine Arbeit ernst nahm, aber sich selbst nicht.“

Roger Moore – Archivaufnahme der Autobiografie-Präsentation, Berlin, Juni 2009

„Roger starb nach einem kurzen, aber tapferen Kampf gegen den Krebs. Wir sind unendlich dankbar für die Zeit, die wir mit ihm hatten.“

Familie von Roger Moore – öffentliche Erklärung zum Tod, 23. Mai 2017

„Diamonds Are Forever war der Bond-Film, den ich am wenigsten mochte. Die Rolle fühlte sich zu dem Zeitpunkt ausgereizt an.“

Sean Connery – Interview, zitiert in mehreren Biografien

„Moore hat Bond menschlicher gemacht. Er war nicht der unverwundbare Held, sondern der charmante Gentleman, der auch mal über sich selbst lachen konnte.“

Los Angeles Times – Nachruf auf Roger Moore, 2017

Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Roger Moore war siebenmal James Bond, viermal verheiratet, Vater von drei Kindern und jahrzehntelanger UNICEF-Botschafter. Was über diese Kerndaten hinausgeht – Affären, Freundschaften, Rankings – bleibt oft im Nebel der Spekulation. Leser, die einen verlässlichen Überblick suchen, finden bei den bestätigten Fakten eine solide Basis. Roger Moores Leben und Karriere bleiben so dokumentiert, dass Spekulationen unnötig sind.

Was war Roger Moores Todesursache?

Laut Familienstatement starb Roger Moore am 23. Mai 2017 nach einem kurzen Kampf gegen Krebs in der Schweiz.

Wie gross war Roger Moore?

Roger Moore war etwa 1,85 Meter gross. Diese Angabe variiert je nach Quelle leicht, wird aber in den meisten Biografien und Filmporträts genannt.

Wie viele Kinder hatte Roger Moore?

Er hatte drei Kinder: Deborah Moore (aus der Ehe mit Dorothy Squires) sowie Geoffrey und Christian Moore (aus der Ehe mit Luisa Mattioli).

Welche Serie machte Roger Moore vor James Bond bekannt?

Vor seiner Bond-Karriere spielte Moore die Hauptrolle in „Die Heilige“ (The Saint) von 1962 bis 1969 – eine Serie, die ihn weltweit bekannt machte.

Ab wann war Roger Moore UNICEF-Botschafter?

Roger Moore wurde 1991 zum UNICEF-Botschafter des guten Willens ernannt und engagierte sich bis zu seinem Tod für Kinderrechte.

Wurde Roger Moore zum Ritter geschlagen?

Ja, Königin Elisabeth II. schlug Roger Moore 2003 für sein karitatives Engagement zum Ritter.

Wie viele James-Bond-Filme hat Roger Moore gedreht?

Roger Moore spielte James Bond in sieben offiziellen Filmen zwischen 1973 und 1985.

Wer spielte zusammen mit Roger Moore in „Die 2“?

Tony Curtis spielte die zweite Hauptrolle an der Seite von Roger Moore in der Serie „Die 2“ (Originaltitel: The Persuaders!).

Fazit: Roger Moore war der Bond mit dem Augenzwinkern – sieben Filme, vier Ehen, ein Leben für die Kamera und für Kinder in Not. Wer sachliche Antworten auf die häufigsten Fragen sucht, findet sie hier. Wer Spekulationen erwartet, wird enttäuscht: Roger Moores Privatleben bleibt Privatsache – die bestätigten Fakten sind stark genug.


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Marvin Leon Weber Koch

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Marvin Leon Weber Koch

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