Roger Moore: 7 Bond-Filme, Rekorde & Nachfolge-Fragen
Kaum ein Schauspieler wird so oft in einem Satz mit James Bond genannt wie Roger Moore – und kaum ein 007 hat die Rolle so nachhaltig geprägt. Zwölf Jahre lang, von 1973 bis 1985, spielte der Brite den Geheimagenten in sieben offiziellen Filmen; einen Rekord, den seither niemand übertroffen hat.
Bond-Filme: 7 (1973–1985) ·
Längste Amtszeit: 12 Jahre ·
Geboren: 14. Oktober 1927 ·
Gestorben: 23. Mai 2017 ·
Ehen: 4 ·
Todesursache: Krebserkrankung
Kurzüberblick
- 1927 in London geboren (Wikipedia (frei bearbeitbare Enzyklopädie))
- Weltberühmt durch Simon Templar und „Die Zwei“ (British Film Institute (britische Filmkultureinrichtung))
- Von 1973 bis 1985 James Bond (British Film Institute (britische Filmkultureinrichtung))
- 7 offizielle James-Bond-Filme (Rekord) (BBC (britischer Rundfunk))
- 4 Ehen (Wikipedia (frei bearbeitbare Enzyklopädie))
- UNICEF-Botschafter (Wikipedia (frei bearbeitbare Enzyklopädie))
- Bester Darsteller: oft Connery oder Moore (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick))
- Unbeliebtester Film: oft „Moonraker“ oder „Im Angesicht des Todes“ (BBC (britischer Rundfunk))
- Teuerster Bond: „Kein Zeit zu sterben“ (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick))
- Nachfolger von Daniel Craig offen (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick))
- Namen werden von Medien gehandelt – keine offizielle Bestätigung (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick))
Neun Zeilen, ein Muster: Moores Leben lässt sich in drei Akte fassen – Serienruhm, Bond-Rekord, Botschafterrolle.
| Fakt | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Sir Roger George Moore |
| Geboren | 14. Oktober 1927, London |
| Gestorben | 23. Mai 2017, Crans-Montana |
| Bekannt für | James-Bond-Filme, Simon Templar, Die Zwei |
| Bond-Filme | 7 (1973–1985) |
| Nachfolger als Bond | Timothy Dalton |
| Ehen | 4 |
| Kinder | 3 |
| Todesursache | Krebserkrankung |
Warum hörte Roger Moore als James Bond auf?
Die kurze Antwort auf die meistgesuchte Moore-Frage: Er wurde zu alt für den Job – und wusste es. Die längere Antwort beginnt 1973 und endet 1985 mit einem Abschied, der bemerkenswert unspektakulär verlief.
Welche James-Bond-Filme hat Roger Moore gedreht?
- Leben und sterben lassen (1973)
- Der Mann mit dem goldenen Colt (1974)
- Der Spion, der mich liebte (1977)
- Moonraker – Streng geheim (1979)
- In tödlicher Mission (1981)
- Octopussy (1983)
- Im Angesicht des Todes (1985)
Die Liste folgt der offiziellen Zählung der Eon-Reihe; die BBC dokumentiert alle sieben Produktionen (BBC (britischer Rundfunk)). Die Jahreszahlen zeigen, dass Moore nicht jährlich, aber über zwölf Jahre hinweg erstaunlich konstant im Einsatz war.
Als er 1985 aufhörte, war er 57 – als Gründe nannte er wiederholt sein Alter und die körperlich anspruchsvollen Actionrollen. Timothy Dalton trat seine Nachfolge an; damit endete die humorvolle Moore-Ära endgültig.
Wie veränderte sich die Rolle während seiner Amtszeit?
- Moores Bond setzte auf Ironie statt Härte.
- Die Produktionen wurden teurer und aufwendiger.
- Die Formel aus Humor, Exotik und Stunts wurde zum Markenzeichen.
Diese Mischung kam beim Publikum an, stieß bei Kritikern aber zunehmend auf Skepsis. Je näher die Reihe an die Selbstparodie rückte, desto lauter wurde die Frage nach dem richtigen Ton für 007.
Aus heutiger Sicht war genau diese Leichtigkeit Moores Beitrag zur Figur: Er machte Bond für ein breites Publikum zugänglich, ohne die Spannung vollständig zu opfern.
Was kam nach seinem Bond-Abschied?
- Timothy Dalton übernahm die Rolle des James Bond.
- Moore engagierte sich als UNICEF-Botschafter.
- Er veröffentlichte seine Autobiografie „My Word Is My Bond“.
Der Abschied von Bond war kein Rückzug aus der Öffentlichkeit. Moore blieb präsent, übernahm weiterhin Film- und Fernsehrollen und nutzte seine Bekanntheit für wohltätige Zwecke. Seine letzte Kinorolle spielte er 2011 in „A Princess for Christmas“ – das British Film Institute nennt den Film als letzten Leinwandauftritt (British Film Institute (britische Filmkultureinrichtung)).
Wer die Rekorde und Kontroversen seiner Bond-Ära im Zusammenhang lesen möchte, findet sie in unserem Beitrag Roger Moore: 7 James-Bond-Filme, Rekorde & Kontroversen.
Die Implikation: Moores Entscheidung beendete eine Ära, die Bond vom rauen Agenten zur charmanten Unterhaltungsmarke machte.
Waren Sean Connery und Roger Moore Freunde?
Eine der hartnäckigsten Fragen der Bond-Geschichte. Die kurze Antwort: Eine enge private Freundschaft ist nicht dokumentiert – öffentlich begegneten sich die beiden jedoch mit Respekt.
Welchen Film hasste Sean Connery?
- Connerys Unmut galt vor allem der Rolle selbst, nicht einem einzelnen Film.
- Die berühmteste Klage des Schauspielers richtete sich gegen die lebenslange Typisierung als Bond.
Immer wieder kursiert die Geschichte, Connery habe einen bestimmten Bond-Film gehasst. Belegt ist vor allem, dass er die Rolle und den Rummel um sie als Belastung empfand; in archivierten Interviews sprach er offen über den Druck, der mit dem 007-Image verbunden war. Die Wikipedia führt diese Haltung als dokumentierte Interviewaussagen auf (Wikipedia (frei bearbeitbare Enzyklopädie)).
Was trennte Connery und Moore als Darsteller?
- Connery: rau, körperlich, distanziert.
- Moore: charmant, ironisch, sichtbar entspannter.
- Zeitlich trennten sie Welten: Connery prägte die 1960er, Moore die 1970er und frühen 1980er.
Stilistisch trennte die beiden fast alles: Wo Connery Gefahr und Gewalt zeigte, spielte Moore die Gefahr herunter und ließ Bond lächeln. Genau diese Differenz machte die Reihe lange funktionsfähig – jede Ära bekam den Bond, der zu ihr passte.
Wie gingen die beiden öffentlich miteinander um?
- Beide äußerten sich wiederholt respektvoll übereinander.
- Von einer privaten Rivalität ist nichts bekannt.
Die verbreitete Erzählung von der Feindschaft der beiden Bond-Größen hält der Quellenlage nicht stand. Öffentliche Aussagen deuten eher auf kollegiale Distanz: Man schätzte einander, ohne sich nahezustehen.
Der Haken: Die Freundschaftsfrage ist eine Belegfrage – und die Quellen geben mehr Respekt als Vertrautheit her. Wer eine innige Beziehung sucht, sucht vergeblich; wer professionelle Anerkennung meint, findet sie.
Wer ist der beste Bond-Darsteller aller Zeiten?
Die am wenigsten beantwortbare Frage des Bond-Universums – zumindest mit Fakten. Rankings liefern Indizien, keine Wahrheit.
Wer ist der reichste James Bond Schauspieler?
- Vermögensschätzungen bei Prominenten sind immer Näherungswerte.
- In den kursierenden Listen führt Sean Connery.
Vermögensschätzungen, die in Medien kursieren, führen Sean Connery regelmäßig als reichsten Bond-Darsteller – exakte Zahlen gibt es nicht, weil solche Vermögen nicht öffentlich bilanziert werden. Die Angaben beruhen ausdrücklich auf Schätzungen.
Welcher James Bond war der beliebteste?
- Eine offizielle Beliebtheitswertung gibt es nicht.
- Kritiker- und Publikumsrankings nennen häufig Connery oder Moore.
Die Debatte mischt Ästhetik mit Nostalgie. Wer mit den Moore-Filmen aufwuchs, stimmt anders ab als jemand, der zuerst Daniel Craig sah – deshalb hat jede Generation ihre eigene Antwort.
Warum wird Roger Moore oft als Rekordhalter bezeichnet?
- Sieben offizielle Filme – mehr als jeder andere Darsteller der Eon-Reihe.
- Zwölf Jahre ununterbrochene Amtszeit von 1973 bis 1985.
- Zählt man Connerys inoffiziellen Film „Sag niemals nie“ (1983) hinzu, relativiert sich der Rekord.
Die Rekordlogik hängt an der Zählweise: Die offizielle Eon-Reihe führt für Moore sieben Filme, für Sean Connery sechs. Mit seinem Comeback in der inoffiziellen Produktion „Sag niemals nie“ (1983) käme Connery ebenfalls auf sieben Bond-Auftritte – ein Gleichstand, der in Fan-Debatten regelmäßig angeführt wird (Wikipedia (frei bearbeitbare Enzyklopädie)).
Rekorde sind belegbar, Ranglisten nicht. Moores sieben offizielle Filme sind eine Tatsache; seine Bewertung als bester Bond bleibt Geschmack.
Das Muster: Jede Generation beansprucht ihren eigenen Maßstab – und die Debatte bleibt ein Spiegel des Publikumsgeschmacks.
Was ist der unbeliebteste James Bond Film?
Auch hier gibt es keine offizielle Antwort – aber erstaunlich stabile Trends in Fan- und Kritikerumfragen.
Welcher James Bond Film war ein Flop?
- Ein wirtschaftlicher Totalausfall lässt sich in der offiziellen Reihe nicht ausmachen.
- „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969) galt beim Start als Enttäuschung – vor allem, weil Sean Connery fehlte.
Der einzige Bond-Film mit George Lazenby hatte das Pech, nach Connerys Ausstieg zu erscheinen; die zeitgenössische Resonanz war verhalten. Später wurde der Film von vielen Fans rehabilitiert – ein Beispiel dafür, wie sehr sich Bewertungen mit der Zeit verschieben.
Welche Moore-Filme werden kritisch gesehen?
- „Moonraker – Streng geheim“ (1979) gilt vielen als zu überdreht.
- „Im Angesicht des Todes“ (1985) wird oft als schwacher Abschluss der Moore-Ära bewertet.
In Fan- und Kritikerrankings tauchen genau diese beiden Filme häufig in hinteren Rängen auf; die BBC ordnet die sieben Moore-Filme in ihrem Rückblick entsprechend ein (BBC (britischer Rundfunk)). Interessant ist der Kontrast zur Kinokasse: Gerade „Moonraker“ war kommerziell erfolgreich. Publikumserfolg und Ranglisten-Platzierung trennen sich hier deutlich.
Wer die sieben Moore-Filme im Kontext von Tod und Vermächtnis lesen möchte: Roger Moore: 7 James-Bond-Filme, Tod und die Serie „Die Zwei“.
Warum ist die Bewertung von Bond-Filmen subjektiv?
- Bond-Filme sind Zeitkapseln – der Humor von 1979 wirkt heute anders.
- Jede Generation bewertet die Reihe mit den Maßstäben ihrer eigenen Ära.
Was in den 1970ern als spektakulär galt, wirkt heute manchmal überladen; was damals als zu düster galt, feiern spätere Fans als Klassiker. Ein verbindliches Ranking existiert deshalb nicht – nur Stimmungsbilder.
Moonraker war an der Kinokasse ein Erfolg und gilt zugleich als Inbegriff des übertriebenen Bond-Kinos. Genau diese Kluft macht jede Rangliste zum Stimmungsbild statt zur objektiven Qualitätsmessung.
Die Pointe: Der unbeliebteste Bond-Film ist ein Stimmungsbarometer, kein Urteil. Wer heute Moonraker ablehnt, verurteilt häufig den Geschmack einer ganzen Ära.
Welcher James Bond Film war am teuersten?
Die Antwort führt nicht zu Roger Moore, sondern zu Daniel Craig – und zeigt, wie sehr die Reihe ihre Maßstäbe verschoben hat.
Wie hoch war das Budget von Kein Zeit zu sterben?
Budget „Kein Zeit zu sterben“: mehr als 250 Mio. US-Dollar · Weltweites Einspiel: rund 774 Mio. US-Dollar
Damit ist „Kein Zeit zu sterben“ (2021) der teuerste Film der offiziellen Reihe; Moores aufwendigste Produktion, „Moonraker – Streng geheim“ (1979), kostete mit etwa 34 Mio. US-Dollar nur einen Bruchteil davon (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick)).
Was kostete der teuerste Bond-Film mit Roger Moore?
- „Moonraker – Streng geheim“ (1979): etwa 34 Mio. US-Dollar Budget.
- Damit lag er deutlich über den Produktionskosten der frühen Bond-Filme.
Selbst inflationsbereinigt bewegen sich die Moore-Budgets in einer anderen Liga als die heutigen Produktionskosten. Der Abstand zeigt, wie sehr sich das Kino- und Vermarktungsgeschäft seit den 1970er-Jahren verändert hat.
Wie groß sind die Budgetunterschiede zwischen den Bond-Ären?
- 1960er: Budgets wachsen mit dem Erfolg der Reihe.
- 1970er: „Moonraker“ setzt den teuersten Moore-Maßstab.
- 2021: „Kein Zeit zu sterben“ übersteigt die 250-Mio.-Marke.
Die Entwicklung ist kein Einzelfall, sondern Branchentrend: Blockbuster werden teurer, weil weltweite Vermarktung, Effekte und Star-Gagen mitwachsen. Bond bildet dabei keine Ausnahme, sondern die Spitze.
Der Sprung von rund 34 Mio. auf mehr als 250 Mio. Dollar ist kein Zufall: Bond wurde vom Film zur globalen Marke. Für Zuschauer heißt das höhere Erwartungen – für die Produzenten ein wachsendes finanzielles Risiko.
Die Implikation: Wer über den teuersten Bond spricht, redet über die Industrialisierung des Kinos – von handgemachten Stunts zu global vermarkteten Events.
Welcher Bond-Film mit Sean Connery ist der beste?
Wer Connery für den besten Bond hält, landet automatisch bei der Folgefrage: Welcher seiner Filme ist der beste? Die Antworten fallen erstaunlich einhellig aus.
Was war der beste James Bond Film aller Zeiten?
- In Kritiker- und Fanrankings steht „Goldfinger“ (1964) regelmäßig an der Spitze.
Die Encyclopaedia Britannica ordnet „Goldfinger“ als einen der einflussreichsten Filme der Reihe ein (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick)); in Kritikerrankings taucht der Film seit Jahrzehnten ganz oben auf.
Vom Bösewicht über die Gadgets bis zum Aston Martin gilt Goldfinger als der Moment, in dem die Bond-Formel perfektioniert wurde.
Welche Connery-Filme gelten als Klassiker?
- „Goldfinger“ (1964) und „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963) werden am häufigsten genannt.
- Beide entstanden in Connerys erfolgreichster Phase.
„Liebesgrüße aus Moskau“ gilt vielen als der düsterste und zugleich eleganteste Connery-Bond; „Goldfinger“ als der prägendste. Gemeinsam bilden sie die Referenzpunkte der 1960er-Ära.
Welcher Bond-Film wird in Kritikerlisten am häufigsten genannt?
- Goldfinger dominiert die Ranglisten dauerhaft.
- Connerys sechs offizielle Eon-Filme bilden das Fundament der Reihe.
Die Begründungen ähneln sich: klare Struktur, starker Gegenspieler, der richtige Grad an Ironie. Deshalb gilt Goldfinger als Referenzpunkt, an dem sich spätere Bonds messen lassen müssen.
Das Muster: Die Frage nach Connerys bestem Film ist die Frage nach der Definition von Bond selbst – und die meisten beantworten sie mit dem Film, der die Formel perfekt machte.
Wer ist der Nachfolger von Daniel Craig als James Bond?
Seit Daniel Craig 2021 in „Kein Zeit zu sterben“ seinen letzten Auftritt hatte, ist die Nachfolgefrage offiziell unbeantwortet. Die Entscheidung liegt bei Eon Productions – und sie lässt auf sich warten.
Warum hat sich die Ankündigung verzögert?
- Die Entscheidung trifft Eon Productions mit Produzentin Barbara Broccoli.
- Eine offizielle Bekanntgabe ist bis Redaktionsschluss nicht erfolgt.
Die Produzenten haben wiederholt betont, dass sich die Wahl des nächsten Bond nicht unter Zeitdruck entscheiden lässt. Daniel Craig selbst hatte mehrfach klargestellt, dass „Kein Zeit zu sterben“ sein letzter Auftritt in der Rolle ist (Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick)).
Welche Namen werden in Medien genannt?
- Aaron Taylor-Johnson, Idris Elba und Regé-Jean Page werden regelmäßig genannt.
- Keiner der Namen ist offiziell bestätigt.
Die Spekulation folgt einem vertrauten Muster: Sobald ein Name im Gespräch ist, verbreitet er sich in Sekunden – kommentiert wird er von den Produzenten nicht. Das hält die Debatte am Leben, ohne sie zu entscheiden.
Welche Rolle spielen die Produzenten bei der Auswahl?
- Barbara Broccoli und Eon Productions besetzen die Rolle seit Jahrzehnten.
- Die Auswahl ist Teil der Markenstrategie, nicht nur eine Casting-Frage.
Von Connery bis Craig kam jeder offizielle Bond über die Entscheidung der Produzenten auf die Leinwand. Öffentliche Aussagen von Barbara Broccoli deuten darauf hin, dass die nächste Wahl langfristig vorbereitet wird und nicht dem Rhythmus der Presse folgt.
Solange Eon Productions schweigt, ist jeder gehandelte Name ein Gerücht, kein Fakt. Wer belastbare Informationen will, verfolgt Ankündigungen der Produktionsfirma – nicht Social-Media-Listen.
Der Stand: Die Entscheidung fällt nicht im Internet, sondern in einem kleinen Kreis von Produzenten. Deshalb bleibt jede Spekulation bis zur offiziellen Ankündigung genau das: Spekulation.
Die Konsequenz: Bis die Produzenten sprechen, bleibt die Zukunft Bonds offen – und die Diskussion um den besten 007 ein Dauerbrenner.
Die sieben Moore-Filme im Vergleich
Sieben Filme, zwölf Jahre, ein Muster: Moores Bond wurde nie düsterer, aber die Produktionen wurden größer. Die Jahreszahlen sind bei der BBC dokumentiert (BBC (britischer Rundfunk)).
| Deutscher Titel | Originaltitel | Jahr | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Leben und sterben lassen | Live and Let Die | 1973 | Moores Debüt als James Bond |
| Der Mann mit dem goldenen Colt | The Man with the Golden Gun | 1974 | Zweiter Einsatz der Reihe |
| Der Spion, der mich liebte | The Spy Who Loved Me | 1977 | Dritter Einsatz der Reihe |
| Moonraker – Streng geheim | Moonraker | 1979 | Teuerster Moore-Bond (etwa 34 Mio. US-Dollar) |
| In tödlicher Mission | For Your Eyes Only | 1981 | Fünfter Einsatz der Reihe |
| Octopussy | Octopussy | 1983 | Sechster Einsatz der Reihe |
| Im Angesicht des Todes | A View to a Kill | 1985 | Moores Abschied von der Rolle |
Der Vergleich zeigt: Moores Ära war eine Ära der Kontinuität – sieben Filme in zwölf Jahren, ohne Bruch und ohne Skandal. Genau diese Beständigkeit macht seinen Rekord bis heute schwer angreifbar.
Zeitleiste: Moores Leben in sechs Stationen
Das British Film Institute dokumentiert die zentralen Stationen seiner Karriere (British Film Institute (britische Filmkultureinrichtung)):
- 1927: Roger Moore wird am 14. Oktober in London geboren. (BFI)
- 1962–1969: Er spielt die Titelrolle in der Fernsehserie „Simon Templar“. (BFI)
- 1971–1972: An der Seite von Tony Curtis spielt er in „Die Zwei“ mit. (BFI)
- 1973: Mit „Leben und sterben lassen“ übernimmt er die Rolle des James Bond. (BFI)
- 1985: Nach „Im Angesicht des Todes“ gibt er die Bond-Rolle ab. (BFI)
- 2017: Roger Moore stirbt am 23. Mai in der Schweiz. (BFI)
Die Zeitleiste zeigt, wie ungewöhnlich Moores Karriere verlief: erst der späte Durchbruch als Serienstar, dann die längste Bond-Amtszeit der Reihe, danach ein ruhiger Abschied aus der Öffentlichkeit.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Die Quellenlage zu Moore ist gut – aber nicht bei jeder Frage. Die folgenden Punkte sind belegt, diese bleiben offen.
Bestätigte Fakten
- Moore spielte in sieben offiziellen James-Bond-Filmen. (Encyclopaedia Britannica)
- Moore starb am 23. Mai 2017. (BFI)
- Daniel Craigs Nachfolger ist offiziell nicht bestätigt. (Encyclopaedia Britannica)
- Moore war viermal verheiratet und hatte drei Kinder. (Wikipedia)
Was unklar ist
- Welchen einzelnen Film Sean Connery gehasst haben soll, ist nicht eindeutig belegt.
- Wer der beste Bond-Darsteller ist, bleibt Geschmackssache.
- Die Angaben zum Privatvermögen der Bond-Darsteller sind Schätzungen.
- Wer Daniel Craig beerbt, ist offiziell offen.
- Wie hoch einzelne Bond-Budgets exakt waren, wird in Quellen unterschiedlich beziffert.
Der Stand: Die gesicherten Fakten betreffen Moores Karriere und Lebensdaten. Was unklar ist, betrifft fast immer Bewertungen – und die lassen sich nicht auflösen, nur einordnen.
Stimmen zu Bond und Moore
Drei Perspektiven auf die Bond-Geschichte – dokumentiert in Interviews, Autobiografien und Produzenten-Aussagen, zusammengefasst bei Wikipedia (frei bearbeitbare Enzyklopädie) und Encyclopaedia Britannica (James-Bond-Überblick).
„Ich glaube, Sean Connery war der beste James Bond.“
Roger Moore, öffentliche Aussagen – dokumentiert in Interviews und Biografien
„Ich habe diese verdammte James-Bond-Figur immer gehasst – ich hätte ihn am liebsten umgebracht.“
Sean Connery, archivierte Interviewaussage
Die Besetzung des nächsten James Bond ist eine Entscheidung von Eon Productions – sie fällt erst, wenn die Produzenten sie für richtig halten.
Barbara Broccoli, Produzentin bei Eon Productions – zusammengefasst aus öffentlichen Aussagen
Die drei Stimmen zeigen: Bond-Darsteller hatten fast immer ein ambivalentes Verhältnis zu ihrer berühmtesten Rolle – und die Produzenten behalten die Kontrolle über die Erzählung.
Fazit: Rekorde, Debatten und die Zukunft von Bond
Roger Moores Platz in der Bond-Geschichte ist doppelt gesichert: durch einen Rekord, den innerhalb der offiziellen Reihe niemand erreicht hat, und durch eine Debatte, die nie enden wird. Wer die Fakten von den Meinungen trennt, findet bei Moore eine Ära, die Bond vom rauen Agenten zur charmanten Unterhaltungsmarke machte – und eine Nachfolgefrage, die bis heute offen ist.
Für die Produzenten von Eon Productions ist die Lage damit klar: Sie müssen nach Daniel Craig eine Entscheidung treffen, die alte Fans nicht verprellt und neue gewinnt – oder die Debatte um den besten Bond wird um ein weiteres Kapitel reicher.
Die Konsequenz: Roger Moores Vermächtnis bleibt unangefochten – sieben Filme und zwölf Jahre prägen die Reihe bis heute.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele offizielle James-Bond-Filme gibt es?
Roger Moore spielte in sieben offiziellen James-Bond-Filmen – so viele wie kein anderer Darsteller der Eon-Reihe. Die Reihe selbst umfasst deutlich mehr Produktionen.
Welche Serie machte Roger Moore vor seiner Bond-Zeit berühmt?
Die Fernsehserie „Simon Templar“ (1962–1969) machte Moore weltweit bekannt; danach spielte er 1971–1972 an der Seite von Tony Curtis in „Die Zwei“.
Wie oft war Roger Moore verheiratet?
Roger Moore war viermal verheiratet.
Woran starb Roger Moore?
Roger Moore starb am 23. Mai 2017 in der Schweiz an den Folgen einer Krebserkrankung.
Wie viele Kinder hatte Roger Moore?
Roger Moore hatte drei Kinder.